Was bleibt von der Schulsozialarbeit an Grundschulen nach dem Förderende durch das Bildungs- und Teilhabepaket?

Dokumentation der Fachtagung, die am 12. und 13. September 2014 in Berlin stattfand.

Durch die Mittel aus dem Bildungs- und Teilhabepaket sind an vielen Grundschulen Projekte der Schulsozialarbeit entstanden. Mit diesem massiven Auf- bzw. Ausbau der Schulsozialarbeit an Grundschulen sind jedoch mindestens zwei Probleme verbunden.

Zum einen sind diese Gelder zeitlich begrenzt gewesen und die Fortführung vieler dieser Standorte ist über den Zeitpunkt hinaus unklar. Welche Möglichkeiten der Verstetigung gefunden wurden, ist auf einer Fachtagung am 12. und 13. September 2014 in Berlin dargestellt und diskutiert worden.

Zum anderen ist der Aufbau von Schulsozialarbeit an Grundschulen ein anderes Arbeitsfeld als jenes an Sekundarschulen. Wie hier die notwendige Fachlichkeit entwickelt und gesichert wurde, welche Gelingensbedingungen existieren und welche Rahmenbedingungen dazu vonnöten sind, konnte durch Praktiker/-innen, Fachleute aus der Entscheiderebene und Wissenschaftler/-innen eindrücklich unter Beweis gestellt werden.

In den Beiträgen wurden die unterschiedlichen Entwicklungen einmal in Berlin als Stadtstaat und dann in den Orten Dortmund und Wuppertal aus Nordrhein-Westfalen vorgestellt. Hier wurde deutlich, dass es den richtigen Weg der Schulsozialarbeit an Grundschulen nicht gibt; inzwischen aber auf viele gute Möglichkeiten der Umsetzung verwiesen werden kann.

Diese Fachtagung fand an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin statt. Als besonderes Merkmal jedoch, wurde den Teilnehmer/-innen die Möglichkeit gegeben, sich auch Beispiele guter Praxis vor Ort anzusehen und mit den Akteuren/Akteurinnen ins Gespräch zu kommen.

Die Dokumentation finden Sie in zusammengefasster Form im Anhang.