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NEUES INFORMATIONSFORMAT

Monatsreport 06-21

 
Jugendsozialarbeit im Paritätischen
 
Mit diesem Monatsreport läuten wir die Sommerpause ein - im Juli macht auch der Monatsreport Pause und kommt Ende August wieder. Einige von Ihnen erholen sich schon und mögen eine entspannende Zeit haben, für diese später und die anderen jetzt haben wir viel Neues und Spannendes zusammengetragen. Die Politik macht dieses Jahr wenn, dann nur eine kleine Pause.
Viel Spaß beim Erkunden des Monatsreports wünscht:

Ihr Team der Jugendsozialarbeit im Paritätischen!

Aktuelles

Paritätische Forderungen zur Bundestagswahl 2021

In diesem Jahr stehen noch mehrere Landtagswahlen an, am 26. September 2021 finden Bundestagswahlen statt. Bürger*innen entscheiden mit ihrer Wahl über die Zusammensetzung von Bundes- und Landesparlamenten und bestimmen damit auf mehrere Jahre die jeweiligen politischen Mehrheiten.

Manche, denen der soziale solidarische Zusammenhalt dieser Gesellschaft am Herzen liegt oder die vielleicht auch selbst unter Ausgrenzung leiden, zweifeln, ob politische Veränderung überhaupt möglich ist. Wir sagen: Ja, Wahlen können verändern, und das nicht erst am Wahltag. Auch während des Wahlkampfs entscheidet sich, welche Themen nach der Wahl politisch aufgegriffen und bearbeitet werden.



Wir brauchen politischen Druck und Mehrheiten für eine Sozialpolitik, die alle mitnimmt und keinen zurücklässt. Wir brauchen politisches Engagement und eine breite Wahlbeteiligung derjenigen, die für eine offene, vielfältige und solidarische Gesellschaft stehen!

Der Paritätische hat dafür zu allen Themen der Sozialen Arbeit Forderungen formuliert.
Hier geht es zu unseren Forderungen mit allen Infos (Weblink).

Das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz –
Es ist vollbracht!

Die Reform des SGB VIII stand konkret seit 2016 auf der politischen Agenda. Nachdem sie im ersten Versuch 2017 gescheitert ist, waren viele zwischen Hoffnung und Skepsis, was der zweite Versuch des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frau und Jugend (BMFSFJ) unter Leitung von Franziska Giffey bringen wird. Nun ist es schwarz auf weiß und rechtskräftig: Das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz ist am 9. Juni 2021 nach Zustimmung des Bundestages und des Bundesrates in Kraft getreten.

Doch damit ist nur die erste Etappe genommen. Jetzt stellen sich Fragen: Was bedeuten die Neuregelungen im SGB VIII für die Praxis? Wie setzen wir diese um?
Hier lesen Sie hier mehr zu Neuregelungen und offenen Fragen / Herausforderungen für die Praxis (PDF).

Teilzeitberufsausbildung nutzen –
Berufsausbildung inklusiver gestalten

Die Dokumentation der Fachtagung des BIBB und des Netzwerks Teilzeitberufsausbildung "Ausbildung in Teilzeit stärken" vom 17. Juni 2021 bietet einen umfangreichen und sehr genauen Blick auf die Thematik und beantwortet viele Fragen (Weblink).

Mit dem am 01.01.2020 in Kraft getretenen novellierten Berufsbildungsgesetz (BBiG) ist die Teilzeitberufsausbildung zu einer regelhaften Möglichkeit geworden, die Berufsausbildungszeiten nach individuellen Bedarfen zu gestalten.

Broschüre TZ-Berufsausbildung (Weblink).

Im BBiG von 2005 war die Teilzeitberufsausbildung (TZ-Berufsausbildung) als Verkürzung der Ausbildungszeit angelegt, die sich bei berechtigtem Interesse (mit Blick auf die Familiensorgenden) auch auf die Verkürzung der wöchentlichen/täglichen Arbeitszeit beziehen durfte (§ 8 BBiG von 2005). Die neue Regelung stellt eine individuelle Gestaltung der Ausbildungszeiten dar, spricht damit mehr Jugendliche in unterschiedlichen Lebenssituationen an und lässt sich flexibel ausgestalten. Andererseits ist die Verkürzung der Wochenarbeitszeit automatisch mit einer Verlängerung der Ausbildungsdauer an sich verbunden, die dann wiederum aus bestimmten Gründen wieder verkürzt werden kann.

Die Möglichkeit der Verkürzung der wöchentlichen Ausbildungszeit können nun alle Jugendlichen in Anspruch nehmen, wenn sie sich mit dem ausbildenden Betrieb einig sind. Dabei sind alle Zeitvarianten denkbar, wenn sie 50 % der üblichen Wochenarbeitszeit nicht unterschreiten und das Anderthalbfache der kalendarischen Regelausbildungsdauer nicht überschritten wird.

Auszug aus dem aktuellen BBiG (Gesetzlicher Hintergrund, PDF).

Die Rahmenbedingungen für die Berechnung der kalendarischen Verlängerung sowie der wiederum anwendbaren grundsätzlichen Verkürzungsgründe sind in den Empfehlungen des Hauptausschusses des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zur Teilzeitausbildung (§ 7a BBiG) vom 10. Juni 2021 enthalten (PDF).

Es gab große Sorgen, dass die Familiensorgenden die Verlierer*innen dieser Reform sein könnten, doch die Empfehlungen des Hauptausschusses konnten hier beruhigen.


Damit stellt die Teilzeitberufsausbildung einen 1. Schritt zur individuellen Ausgestaltung einer betrieblichen Berufsausbildung und damit zur inklusiven Ausbildung dar. Auch der schulische Teil einer dualen Ausbildung sowie die fachschulischen Berufsausbildungen sollten sich auf diesen Weg begeben und neue Konzepte zur flexibel gestaltbaren, lebensweltorientierten Berufsausbildung entwickeln. Der Weg zur inklusiven Berufsausbildung geht nur über neue Ausbildungskonzepte und damit über ein neu gedachtes Berufsausbildungssystem.

Der Paritätische hat dazu eine Expertise erarbeiten lassen, die Sie zusammen mit einer Paritätischen Einschätzung im Monatsreport vom Mai 2021 finden (Weblink)..

Berufliche Bildung muss sich verändern, damit die digitale Transformation der Arbeitswelt gelingt

Die Enquete-Kommission „Berufliche Bildung“ hat ihre dreijährige Arbeit abgeschlossen und einen umfassenden rund 600-seitigen Bericht vorgelegt. Die Kommission wurde vom Deutschen Bundestag mit dem Auftrag eingesetzt, die Entwicklungsperspektiven der beruflichen Aus- und Weiterbildung in der künftigen digitalisierten Arbeitswelt zu untersuchen und Handlungsempfehlungen für zukünftige politische Entscheidungen zu formulieren. Es ist eine Liste mit rund 300 Empfehlungen – von der Berufsorientierung über die Ausbildung bis hin zur Weiterbildung – zusammengekommen. Diese sind teilweise, aber nicht immer im Konsens formuliert worden.

Die Fachinformation aus unserem Hause von Tina Hofmann, Referentin Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik im Paritätischen Gesamtverband, mit Informationen zu einzelnen Aspekten lesen Sie hier (Weblink).

Der Abschlussbericht der Enquete-Kommission (Drucksache 19/30950) ist am 22. Juni 2021 an den Bundestagspräsidenten übergeben worden. Abruf hier (Weblink).

Studie „Jugend und Corona in Deutschland“ (Sommer 2021): die junge Generation am Ende ihrer Geduld"

Simon Schnetzer und Klaus Hurrelmann stellten die aktuelle Studie „Jugend und Corona in Deutschland“ mit aktuellen Daten aus 2021 vor (Info-Weblink). Befragt wurden junge Menschen zwischen 14 und 29 Jahren. Die Sonderstudie „Jugend und Corona in Deutschland“ basiert auf einer repräsentativen Online-Befragung der jugendlichen deutschsprachigen Bevölkerung. Insgesamt wurden für die Studie 1.011 junge Menschen befragt. Die Quotierungen für die Repräsentativität wurden vom Institut für Demoskopie Allensbach erstellt. Die Befragung wurde vom 13. bis 19. Mai 2021 durchgeführt. Da die Forscher bereits in 2020 Jugendliche befragt hatten, konnten sie die aktuellen Erkenntnisse mit den Ergebnissen der Studie 2020 vergleichen.

Wesentliche Erkenntnisse:
  • Immer noch befürworten die Jugendlichen mehrheitlich die AHA-Regeln, aber die Fürsprache hat gegenüber 2020 von 73 % auf 66 % abgenommen. Auch die Bereitschaft, sich gegenüber Gleichaltrigen und Familienmitgliedern rücksichtsvoll zu verhalten sank von 69 % auf 61 % der Befragten, ist aber, obwohl die jungen Menschen unter dem Mangel an Sozialkontakten deutlich leiden, immer noch auf hohem Niveau.
     
  • Jugendliche wollen sich mehrheitlich impfen lassen, nicht zuletzt da sie ihre Freiheit zurückhaben wollen. Sie schauen mit großer Irritation darauf, dass sie am Ende der Prioritätenliste stehen.
     
  • Junge Menschen sind erschöpft, leiden unter Kontrollverlust über ihr Leben (junge Männer mehr als junge Frauen), der Zusammenhalt in der Familie gibt ihnen Rückhalt.
     
  • Die größte Belastung durch die Corona-Pandemie erleben junge Menschen dadurch, dass sich für 53 % die psychische Gesundheit verschlechtert hat und 48 % das Gefühl haben, die Kontrolle über ihr Leben zu verlieren. Das Gefühl, die wichtigsten Parameter für die Gestaltung des eigenen Lebens nicht mehr selbst in der Hand zu haben, führt zu einer hohen Belastung im psychischen Wohlbefinden.
     
  • Ihre Lernsituation hat sich extrem verschlechtert, ihre Ausbildungsmotivation sinkt, auch Studierende klagen über Kontaktarmut und sinkende Lernmotivation.
Insgesamt scheinen die jungen Erwachsenen und Jugendlichen am Ende ihrer Geduld und mit den Entscheidungen der Politiker*innen sehr unzufrieden zu sein. Für Studienleiter Schnetzer ist der Rückgang an Disziplin kein Zeichen von abnehmender Solidarität, sondern ein Hilferuf. Jugendliche würden das Risiko von Regelverstößen gegen psychische Schäden abwägen.

Zitat:
 

„Wir wägen bewusst ab, ob es besser ist, die Regeln einzuhalten, oder uns weiteren psychischen Schaden anzutun. Nach über einem Jahr Leben ohne Spaß sind wir erschöpft.“


Die Erwartungshaltung an die Politik ist der Studie zufolge eindeutig, wie die Hinweise der Forscher*innen zeigen:

Jugendliche nicht weiter vernachlässigen, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu wahren, weiterhin Solidarität walten lassen und den Schulterschluss zwischen den Generationen stärken, nicht den Generationenkonflikt schüren. Keine pauschalen Verbote erteilen, sondern nachvollziehbare und auf die jeweilige Situation bezogene Vereinbarungen treffen, an denen Jugendliche beteiligt werden. Die Sorgen und Zukunftsängste der jungen Menschen ernst nehmen und ihnen unterstützende Coaching-Angebote machen.

Zugang zu Berufsausbildung für Geflüchtete

Mit der Handreichung des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. zu den Voraussetzungen für Berufsausbildung und Berufsausbildungsförderung für Geflüchtete erhalten Praktiker*innen eine Arbeitshilfe für eine rechtssichere und effektive Umsetzung der aktuellen Rechtslage.

Der Zugang zu Berufsausbildung und Berufsausbildungsförderung hat für die Integration Geflüchteter eine zentrale Bedeutung. Zur genannten Gruppe werden im Folgenden Asylbewerberinnen und -bewerber, Schutzberechtigte, Inhaberinnen und Inhaber sonstiger humanitärer Aufenthaltstitel sowie Personen mit einer Duldung gezählt.

Zielgruppe dieser Handreichung sind Fachkräfte von öffentlichen und freien Trägern der Migrations- und Sozialberatung, Arbeitsagenturen, Jobcentern, Ausländerbehörden, Jugendämtern, Bildungsstätten und sonstigen Institutionen oder Einrichtungen, die mit Leistungsgewährung oder Beratung im Bereich der Arbeitsmarktintegration betraut sind.
Hier geht es zur Handreichung (Weblink, PDF).

Allianz für Aus- und Weiterbildung:
Partner starten den „Sommer der Berufsausbildung“

Die Partner der Allianz für Aus- und Weiterbildung veranstalten einen „Sommer der Berufsausbildung“. Damit soll im zweiten Jahr der Corona-Pandemie gezielt für die duale Berufsausbildung geworben werden. Das gemeinsame Ziel: Möglichst viele junge Menschen sollen 2021 ihre Berufsausbildung im Betrieb beginnen können.

Die Allianz will als zentrale politische Plattform die Attraktivität, Qualität, Leistungsfähigkeit und Integrationskraft der dualen Ausbildung stärken. Die Allianzpartner verfolgen das übergeordnete Ziel, möglichst alle Menschen zu einem qualifizierten Berufsabschluss zu bringen; die betriebliche Ausbildung hat hierbei klaren Vorrang.

Am 26. August 2019 wurde die aktuelle „Allianz-Erklärung 2019–2021“ von den Allianzpartnern, d.h. Vertreter*innen der Bundesregierung, der Bundesagentur für Arbeit, der Wirtschaftsverbände BDA, BFB, DIHK und ZDH, der Gewerkschaften und der Länder unterzeichnet. Sie ist das Arbeitsprogramm der Allianz. Das BMWi verantwortet die Allianz federführend. Die Laufzeit der Allianz wurde inzwischen von den Partnern bis zum 31. Dezember 2022 verlängert.
Hier lesen Sie mehr über den "Sommer der Ausbildung" (Weblink).

Junge Menschen in Europa: Müde – aber zuversichtlich

Die Lebenssituation für junge Menschen in Europa hat sich durch die Pandemie deutlich verschlechtert, dennoch schaut die Generation der unter 26-Jährigen mehrheitlich optimistisch in die Zukunft. In Spanien, Italien und Polen sinkt der Anteil der Optimist*innen in den letzten Jahren jedoch deutlich. Das zeigen die Ergebnisse der fünften repräsentativen Jugendstudie „Junges Europa“ der TUI Stiftung, die am 16.06.2021 in Berlin vorgestellt wurde. Das Meinungsforschungsinstitut YouGov befragte dazu im April 2021 6253 Menschen zwischen 16 und 26 Jahren in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien, Griechenland und Polen.
Gesamtstudie auf den Seiten der TUI Stiftung (PDF).

Neues aus dem Kooperationsverbund

"Diskriminierung entgegenwirken – junge Menschen qualifiziert beraten und unterstützen!"
Druckfrisch 7 Pressemitteilung

„Druckfrisch“ – vom Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit veröffentlicht:

Das Leben in Deutschland ist für viele junge Menschen, insbesondere für junge Menschen mit Migrationsgeschichte eng mit Diskriminierungserfahrungen verbunden. Die Jugendmigrationsdienste unterstützen und begleiten als Teil der Jugendsozialarbeit aktiv die notwendigen Bewältigungsprozesse.

Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit setzt sich dafür ein, dass alle jungen Menschen diskriminierungsfrei aufwachsen können. In der Kinder- und Jugendhilfe muss diskriminierungsfreies Arbeiten gesichert und die Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe hier stetig fortgebildet werden.
Hier lesen Sie die Pressemitteilung (Weblink).

Magazin AWO Ansicht  2 · 21 - Zur Wahl: sozial gerechte Politik nach der Pandemie.

Unabhängig vom Ausgang der Bundestagswahl im September ist eines klar: Eine sozial gerechte Gesellschaft gibt es nur mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung von Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

Die AWO Ansicht ist das Magazin des AWO Bundesverbandes. Es erscheint alle drei Monate und beleuchtet jeweils ein sozial- und gesellschaftspolitisches Thema. Dabei wird fundiert analysiert und meinungsstark kommentiert.
Hier lesen Sie das Magazin online (Weblink).

Tagungsdokumentation "Wenn Jugendliche nicht zur Schule gehen… zur Rolle und Funktion von Familien"

Die Teilnehmer*innen der Online-Fachtagung (09.06.2021) der Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit (BAG EJSA) waren eingeladen, sich mit dem Thema zu unterschiedlichen Schwerpunkten auszutauschen. Sie erhielten Informationen zum aktuellen Forschungsstand, fachlichen Entwicklungen sowie Einblicke in die Praxis der Arbeit mit Eltern und Familien von schulabsenten jungen Menschen. In zwei Workshopphasen hatten die Teilnehmer*innen Gelegenheit, jeweils eines der oben skizzierten Teilthemen intensiver zu bearbeiten. Begegnung und freier Austausch wurde über ein virtuelles Café ermöglicht.

Hier lesen Sie die Tagungsdokumentation mit Links und Ergebnissen (PDF).

Veranstaltungen

Veranstaltungsreihe zum Thema
„Abgehängte Jugendliche in der Coronapandemie“

Die Coronapandemie verstärkt bereits bestehende soziale Ungleichheiten. Unter den Konsequenzen leiden besonders sozial benachteiligte, sogenannte „abgehängte“ junge Menschen. Die Jugendsozialarbeit ist hierbei besonders gefordert, um einer weiteren Marginalisierung/Exklusion dieser benachteiligten jungen Menschen entgegenzuwirken. Derzeit lassen sich drei zentrale Problemstellungen ausmachen, für die Lösungsansätze zu entwickeln sind:
  • Digitalisierung
  • Demokratiebildung/politische Bildung
  • Multiprofessionalität
Die Veranstaltungsreihe greift in drei Blöcken jeweils einen dieser Bereiche auf. Um den Herausforderungen adäquat begegnen zu können sollen Handreichungen für Mitarbeiter*innen der Jugendsozialarbeit erarbeitet werden.
 

Anmeldung und Organisatorisches

  • Die Auftaktveranstaltung wird am 16.08.2021 stattfinden. Der Titel lautet „Abgehängte Jugendliche in der Coronapandemie Teil 1: Überlegungen zur politischen Bildungsarbeit“. In drei separaten, jeweils dreistündigen Veranstaltungen, werden Handreichungen für die Arbeit vor Ort präsentiert (90 Minuten) und im Anschluss nach kurzer Pause gemeinsam zentrale Forderungen für die Zukunft in Form eines Abschlusspapiers erarbeitet (90 Minuten). Diese Forderungen sollen noch in diesem Jahr in eine geplante Publikation einfließen.
     
  • Die Anmeldefrist ist der 1. August 2021. Anmeldungen sind zu richten an mathis.diemer@ib.de.
     
  • Die Teilnahmezahl ist auf 80 Personen begrenzt.
     
  • Die Veranstaltung wird über GoToMeeting abgehalten.
     
  • Die Teilnahme ist kostenfrei.
Veranstalter: Internationaler Bund (IB) Freier Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit e.V.

In eigener Sache

Jetzt teilen: #unteilbar - Aufruf für Demo
am 4. September 2021 in Berlin

Die politischen und gesellschaftlichen Missstände haben sich im vergangenen Jahr dramatisch zugespitzt. Weltweit wurde mit der Pandemie offensichtlich, was gesellschaftlich falsch läuft. Auch in Deutschland sind immer mehr Menschen von Armut betroffen oder haben Existenzängste. Gleichzeitig werden die Auswirkungen des Klimawandels immer bedrohlicher. Während Menschenfeindlichkeit und Rassismus vermehrt Zustimmung finden, sterben täglich Menschen an den EU-Außengrenzen.

Gerade jetzt ist der Moment, um #unteilbar auf die Straße zu gehen: Stoppen wir die soziale Spaltung der Gesellschaft und die Verschärfung der Klimakrise! Streiten wir für eine Gesellschaft, in der alle Menschen ohne Angst selbstbestimmt leben können und in der das Wohl aller im Mittelpunkt steht! Im Vorfeld der Wahlen machen wir unmissverständlich klar: Wir lassen nicht zu, dass soziale Gerechtigkeit, Menschenrechte und Klimaschutz gegeneinander ausgespielt werden. So kann es nicht weitergehen.
 
Oben: Photo by Ethan Robertson on Unsplash.
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