Monatsreport 05-22

 
Jugendsozialarbeit im Paritätischen
 

 

Der aktuelle Berufsbildungsbericht konstatiert trotz umfassender Anstrengungen aller Akteure der beruflichen Bildung einen deutlichen Abstand zum Ausbildungsniveau vor der Pandemie. Weitere Rückgänge bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen konnten immerhin verhindert werden. 
Aber gerade für junge Menschen am Übergang in den Beruf mit Unterstützungsbedarf verschärfen sich die bereits vor der Pandemie bestandenen Passungsprobleme. Ihre Teilhabe und Ausbildung zu sichern, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Die Jugendsozialarbeit mit ihren aufsuchenden und niedrigschwelligen arbeitsweltbezogenen Angeboten leistet hierbei einen entscheidenden Beitrag. Wir setzen uns dafür ein, allen jungen Menschen einen gleichberechtigten und ihren Bedarfen entsprechenden Zugang zu einer Ausbildung zu ermöglichen. Nur so kann auch die im Koalitionsvertrag angekündigte verbindliche Ausbildungsgarantie für alle jungen Menschen Realität werden. Mit einer starken Jugendsozialarbeit!
 
Wir wünschen Ihnen angenehme Lektüre und einen guten Start in den Sommer!
Ihr Team der Jugendsozialarbeit im Paritätischen!

Aktuelles

 

Berufsbildungsbericht 2022 veröffentlicht 

Der Berufsbildungsbericht 2022 der Bundesregierung ist am 11.05.2022 im Anschluss an die Verabschiedung im Bundeskabinett vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) veröffentlicht worden.

Parallel mit dem Erscheinen des Berufsbildungsberichts veröffentlicht der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) auch seine Stellungnahme.
In dieser würdigt der BIBB-Hauptausschuss, dass Aus- und Weiterbildung sowie die Umsetzung der Prüfungen auch im vergangenen Jahr trotz der Widrigkeiten durch die Coronapandemie überwiegend gelungen seien. Dennoch bleibe die Situation auf dem Ausbildungsmarkt herausfordernd und die Gefahr einer Abwärtsspirale bei den Neuverträgen sei nicht gebannt. Für eine langfristige Erholung des Ausbildungsgeschehens sei es unter anderem notwendig, wieder mehr Betriebe für die Ausbildung und mehr Bewerberinnen und Bewerber für Ausbildungsplätze zu gewinnen sowie das passgenaue Zusammenführen von Angebot und Nachfrage weiter zu verbessern.

Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit hat zum Berufsbildungsbericht ebenfalls eine Pressemitteilung herausgegeben.

Hier finden Sie den Berufsbildungsbericht 2022 zum Download (Weblink).
Hier finden Sie die Stellungnahme des BIBB-Hauptausschusses (Weblink).
Hier finden Sie die Pressemitteilung des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit (Weblink).


Bertelsmann Stiftung veröffentlicht repräsentative Befragung zu Ausbildungsperspektiven für Jugendliche  

Mit der Fragestellung was Jugendliche über das Thema Ausbildung im dritten Corona-Jahr denken, hat sich die Bertelsmann Stiftung in einer repräsentativen Befragung von 14- bis 20jährigen beschäftigt. Hierbei gab es auch erstmals eine Auswertung auf Länderebene mit beunruhigenden Ergebnissen. Über die Hälfte der Jugendlichen sehen ihre Ausbildungschancen durch Corona verschlechtert. Weiterhin haben fast 40 Prozent der jungen Erwachsenen den Eindruck, dass es zu wenig Ausbildungsplätze gäbe, allerdings mit deutlichen Unterschieden zwischen den Ländern. Die Jugendlichen sind außerdem enttäuscht vom Engagement der Politik für Ausbildungsplatzsuchende. Hierbei sind die Jugendlichen mit niedriger Schulbildung besonders pessimistisch. Insbesondere dieser Gruppe wieder verlässliche Perspektiven und Chancen auf dem Ausbildungsmarkt zu geben, sollte, so die Bertelsmann Stiftung, wieder besondere Priorität haben. Vor diesem Hintergrund fordert sie, dass die im Koalitionsvertrag formulierte Ausbildungsgarantie schnell und wirkungsvoll umgesetzt wird. 

Hier geht es zu den Ergebnissen der Umfrage zu Ausbildungsperspektiven im dritten Corona-Jahr (Weblink).

 

Erste Langzeitstudie in Deutschland zum sogenannten ›Leaving Care‹ junger Erwachsener – dem Verlassen einer stationären Kinder- und Jugendhilfe – gestartet

Die Langzeitstudie CLS (care leaver statistics) untersucht über mehrere Jahre hinweg den Übergang junger Menschen zwischen dem Leben in einer Pflegefamilie oder Wohngruppe, sowie sonstigen betreuten Wohnformen und dem Erwachsenenleben. Inhalte der Studie sind Themen wie persönliche Daten, soziale BeziehungenWohnenFreizeitGesundheitSchule, Ausbildung und StudiumErwerbsarbeit und Beschäftigung und Inanspruchnahme von Hilfen

In der CLS-Studie geht es unter anderem um folgende Fragen:

  • Wie leben, lernen und arbeiten junge Menschen im Übergang?
  • Wie gestalten sie ihren Alltag?
  • Was sind ihre Ziele und Wünsche?

Die Studie wird durchgeführt von einem Projektverbund, bestehend aus der Universität Hildesheim (Institut für Sozial- und Organisationspädagogik), dem Deutschen Jugendinstitut (DJI), der Gesellschaft für innovative Sozialforschung und Sozialplanung (GISS) und der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH).

Hier geht es zur Website mit allen wichtigen Informationen zur Studie (Weblink).

Neuer Handlungsleitfaden zur Nachbetreuung von Careleavern veröffentlicht

Der Careleaver e. V. hat einen Handlungsleitfaden zur Nachbetreuung  sowie Kriterien zur Verselbständigung formuliert und damit Empfehlungen zur Umsetzung des §41a in der Praxis ausgesprochen. 
Die Reform des SGB VIII liegt nun bald schon ein Jahr zurück. Viele Umsetzungsfragen sind noch nicht beantwortet und nur sehr zögerlich finden sich erste Anhaltspunkte und Ausführungen. 
Die Empfehlungen sind aus der Perspektive derer formuliert, die als "Careleaver" eigene Erfahrungen des Überganges aus der Kinder- und Jugendhilfe in die Selbstständigkeit bzw. andere Leistungssysteme gemacht haben und bieten eine sehr gute Grundlage, dies in der Praxis zu erproben bzw. in die Kommunikation mit den Jugendämtern einzubringen. 

Zudem wurde von der Regionalgruppe Stuttgart des Careleaver e.V.,  ein Impulspapier zur Nachbetreuung von Careleavern veröffentlicht, das gemeinsam mit dem Jugendamt Stuttgart erarbeitet wurde und Anregungen zur Umsetzung der Nachbetreuung enthält. 

Passend zur Thematik findet außerdem eine Fortbildung der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGFH) zur Begleitung von jungen Volljährigen statt. 
Diese trägt den Titel "Übergänge für junge Volljährige gut begleiten - Auch an den Schnittstellen zu anderen Leistungssystemen" und findet vom 20.-21.06.2022 in Frankfurt am Main statt.

Es gibt noch freie Plätze und hier geht es zur Anmeldung und allen benötigten Informationen. 

Hier geht es zum Handlungsleitfaden und Kriterienkatalog (Weblink).
Hier geht es zum Impulspapier der Regionalgruppe Stuttgart des Careleaver e.V. (Weblink).


Neues Fachkonzept für Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen (BvB) von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht

Das neue Fachkonzept soll den Rahmen für eine zeitgemäße und individualisierte Berufsvorbereitung spannen und den sich wandelnden Lebenssituationen junger Menschen Rechnung tragen. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) startete im Frühjahr 2021 einen Prozess zur Weiterentwicklung des BvB-Fachkonzeptes. Bewährte Elemente des Instruments galt es, zu erhalten, neue Entwicklungen, etwa in Zusammenhang mit der Vorbereitung auf einen „Arbeitsmarkt 4.0“, sollten ergänzt werden. Trägerorganisationen und Verbände wurden erfreulicherweise in den Prozess einbezogen, auch betroffene Jugendliche kamen zu Wort. Nun hat die BA das neue Fachkonzept als Ergebnis dieses Diskursprozesses vorgelegt.

Im weiterentwickelten Fachkonzept ist es im Wesentlichen gelungen, die Jugendlichen und ihre Lebenssituationen in den Mittelpunkt der Förderung zu stellen und sich an den Kompetenzen der Teilnehmenden zu orientieren. Regelhaft soll die Dauer der BvB nun max. 12 Monate umfassen. Eine Teilzeitteilnahme an einer Berufsvorbereitung ist in besonderen Situationen möglich, aber nicht regelhaft.  Auch die neu formulierten Förderzielbereiche bringen einen kompetenzbasierten Förderansatz zum Ausdruck. Die digitale Kompetenz wird zeitgerecht im neuen Fachkonzept als Grundkompetenz eingeführt.

Hier geht es zum neuen BvB Fachkonzept (PDF).


Paritätischer veröffentlicht neue Expertise zu Armutsqoten Studierender und mahnt schnelle Umsetzung der BAföG-Reform an

Nach einer aktuellen Expertise des Paritätischen sind 30 Prozent aller Studierenden in Deutschland von Armut betroffen. Von alleinlebenden Student*innen sind es sogar vier von fünf, die in Armut leben. Der Paritätische fordert auf Basis der dramatischen Befunde weitreichende BAföG-Reformen, um den Berechtigtenkreis zu erweitern und Studierende wirksam vor Armut zu schützen. Die bisher vorliegenden Vorschläge der Bundesregierung zu einer Reform des BAföG reichen dafür nicht aus.
 
Der Paritätische begrüßt das wichtige Vorhaben einer grundlegenden BAföG-Reform und hat dessen schnelle Umsetzung angemahnt. Der vorliegende "Entwurf eines siebenundzwanzigsten Gesetzes zur Änderung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (27. BAföGÄndG)" sowie den „Entwurf eines achtundzwanzigsten Gesetzes zur Änderung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (28. BAföGÄndG) bilden dabei einen ersten, wichtigen Schritt für die Anhebung der Bedarfssätze und Freibeträge, allerdings noch nicht die im Koalitionsvertrag angekündigte grundlegende Reform.
 
Die neue Bundesregierung erklärt in ihrem Koalitionsvertrag außerdem, den elternunabhängigen Garantiebetrag im Rahmen der Kindergrundsicherung künftig direkt an volljährige Anspruchsberechtigte in Ausbildung und Studium auszuzahlen. Der Paritätische wird sich hierzu mit seinen Positionen im Sinne der jungen Menschen einbringen. Wir bleiben dran!

Hier finden Sie die Stellungnahme des Paritätischen zur 27. und 28. BAföG-Novelle (Weblink).
Hier finden Sie die aktuelle Expertise zu den Armutsquoten Studierender (Weblink).

Neues aus dem Kooperationsverbund

 

AGJ beschließt neues Positionspapier


"Inklusion gestalten! Wie inklusive Hilfen zur Erziehung möglich werden können."

In ihrem am 05. Mai beschlossenen Positionspapier nimmt die AGJ die mit dem inklusiven Paradigma verbundenen Anforderungen für die Kinder- und Jugendhilfe in den Blick, zeigt Optionen zur schrittweisen Umsetzung des KJSG auf und spricht Empfehlungen aus. Die freien und öffentlichen Träger der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Eingliederungshilfe werden ausdrücklich ermutigt, sich jetzt auf Basis des KJSG gemeinsam auf den Weg zu begeben, um die Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe der Kinder und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen in den Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe langfristig zu gewährleisten. Die Gestaltungsaufgaben und -optionen sind bereits da, auch wenn der Beginn des angekündigten nächsten Bundesbeteiligungsprozesses noch bevorsteht.

Hier steht das Positionspapier zum Download bereit (PDF).


27. Dreizehn mit Titel "Erwartungen der Jugendsozialarbeit an die neue Bundesregierung: Politik wirklich für alle jungen Menschen?" erschienen

Seit Ende 2021 hat Deutschland eine neue Bundesregierung. Jeder Regierungswechsel weckt Hoffnungen und Erwartungen an den neuen politischen Kurs. Auch wir aus der Jugendsozialarbeit haben Vorstellungen, was für die jungen Menschen, die Fachkräfte, die Ausstattung der Träger in Zukunft besser laufen sollte. Diese Dreizehn mit dem Titel „Erwartungen der Jugendsozialarbeit an die neue Bundesregierung: Politik wirklich für alle jungen Menschen?“ hat in den verschiedenen Fachbereichen der Jugendsozialarbeit diese Erwartungen an die Politik in den Blick genommen. 

In der Rubrik „nachgefragt“ hat die Dreizehn junge Menschen zu Ihren Erwartungen interviewt. Dort geht es um alle Lebensbereiche, die die jungen Menschen im Alltag betreffen. So haben wir auch über über Psyche und psychische Belastungen gesprochen: „Besonders bei Jugendlichen wird mentale Ungesundheit oft mit Faulheit verwechselt. Wenn man Depressionen hat, wird einem direkt gesagt, man sei nur faul.“ In den wissenschaftlichen Artikeln der Rubrik Analyse geht es um ganz vielfältige Themen: eine digitale Ausstattung für alle jungen Menschen – von Juliane Marquardt, den Gender Data Gap – von Dr. Katharina Jacke, sowie Armut bei Kindern und Jugendlichen – von Andrea Pingel und Silke Starke-Uekermann. Die im Koalitionsvertrag angekündigte Ausbildungsgarantie nimmt der Autor M. Tuan Nguyen in den Blick. Im Interview haben wir Sven Lehmann, dem parlamentarischen Staatssekretär des BMFSFJ, unsere Fragen gestellt. 

Vieles an den politischen Rahmenbedingungen für die Jugendsozialarbeit soll und muss verändert werden. Klima, Krieg, Aufholen nach Corona sind die größten Sorgen junger Menschen in dieser Zeit. Alle Hürden, die Jugendliche und junge Erwachsene in ihrem schulischen, beruflichen und familiären Alltag haben, kommen noch dazu. Die Dreizehn formuliert mit dieser Ausgabe Wünsche für eine gute Jugendsozialarbeit an die Politik.

Hier geht es zur 27. Ausgabe der Dreizehn (Weblink).

Veranstaltungen

Onlinekurs:
"Verhaltensauffälligkeiten bei traumatisierten Kindern und Jugendlichen"

Im offenen Ganztag und in der Jugendhilfe treffen pädagogische Fachkräfte täglich auf belastete Heranwachsende. Dabei stoßen Mitarbeiter*innen durch grenzüberschreitendes Verhalten immer wieder an Ihre Grenzen und sind gefordert, passende Handlungsstrategien zu finden.

Für eine bessere Handlungssicherheit im Umgang mit grenzüberschreitendem Verhalten und traumatisierten Kindern und Jugendlichen, ist es unerlässlich, Zusammenhänge von Trauma und Verhalten zu verstehen. Wenn frühzeitig wahrgenommen wird, dass traumatische Erfahrungen gemacht werden oder wurden, können Fachkräfte zielgerichteter auf die Bedürfnisse eingehen.

Stabilisierungs- und Affektregulierungstechniken sind dabei wichtige Voraussetzungen und stehen während der Fortbildung im Fokus. Es bedarf praxisnaher und leicht umsetzbarer Methoden, um schnell und lösungsorientiert reagieren zu können.

Inhalte
- Theoretische Grundlagen von Traumata.
- Psychologische Grundlagen zu Aggression und Gewalt.
- Handlungskompetenzen im Umgang mit geflüchteten Kindern  und Jugendlichen erweitern.
- Selbstregulierungstechniken und Techniken zur Stabilisierung kennenlernen und ausprobieren.

08. Juni 2022 - 08:30 Uhr bis 09. Juni 2022 - 12:00 Uhr, online

Hier geht es zur Veranstaltungsanmeldung (Weblink).


Aus der Inforeihe "Kinder, Jugend und Familie" 

Wir vor Ort gegen sexuelle Gewalt – Fachberatung für Kinder und Jugendliche in ländlichen Regionen stärken!

Sexuelle Gewalt in Kindheit und Jugend passiert überall. Doch gerade Kinder und Jugendliche in ländlichen Räumen haben häufig nur schwer Zugang zu Gesprächen, Beratung und gezielter Hilfe.

Im Bundesmodellprojekt „Wir vor Ort gegen sexuelle Gewalt“ (gefördert vom BMFSFJ) hatten acht Fachberatungsstellen in unterschiedlicher Trägerschaft für zwei bzw. drei Jahre die Möglichkeit, ihre Angebote im ländlichen Raum gezielt zu intensivieren und auszubauen. Dies umfasste Beratungsangebote, Sensibilisierung und Öffentlichkeitsarbeit, Fortbildung für Fachkräfte, Prävention, Kooperation, Vernetzung und Lobbyarbeit zum Thema Sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend. Claudia Igney (DGfPI e. V.) stellt einige Ergebnisse des Projektes vor. Es wurde geschaut, unter welchen Bedingungen der Ausbau der Angebote im ländlichen Raum nachhaltig erfolgen kann. Was hat sich bewährt? Welche Strategien sind übertragbar auf andere Regionen? Und wo besteht weiterer Handlungsbedarf?

Ina Bannert und Saskia Jäkel (Wildwasser Chemnitz, Erzgebirge und Umland e.V.) geben einen Einblick in die Praxis vor Ort. Welche Erfahrungen, Stolpersteine und Ressourcen gab es bei Wir vor Ort im Erzgebirgskreis? Und wie geht es VOR ORT weiter?

Wir möchten mit Ihnen diskutieren, was erfolgreiche Strukturen und Strategien für ländliche Regionen sein können und wie der Weg zu einem flächendeckenden bedarfsgerechten Versorgungsnetz geschafft werden kann. 

Die Veranstaltung wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Für die Teilnahme an der Fachveranstaltung werden keine Beiträge erhoben.

09. Juni 2022 - 13:00 Uhr bis 09. Juni 2022 - 15:30 Uhr, online.

Anmeldeschluss ist der 8. Juni 2022.

Hier geht es zur Veranstaltungsanmeldung (Weblink).


Aus der Inforeihe "Kinder, Jugend und Familie" 

Kindergeldleistungen für Kinder von EU-Bürger*innen in Deutschland – rechtliche Grundlagen, Zugangsbarrieren und Zukunftsperspektiven

Seit einigen Monaten erreichen den Paritätischen zunehmend Problemanzeigen aus unseren Mitgliedsorganisationen, die im Zusammenhang mit der Bearbeitung von Kindergeldanträgen für in Deutschland lebende Unionsbürger*innen stehen.

Ein Teil der Probleme dürfte auf die Verschärfung der gesetzlichen Regelung im Sommer 2019 zurückzuführen sein, ein anderer Teil ergibt sich aber unabhängig davon aus der Verwaltungspraxis der Familienkassen. Dazu zählen unter anderem: überlange Bearbeitungsdauer der Kindergeldanträge, unverhältnismäßige Anforderungen an Nachweispflichten oder rechtswidrige Ablehnungen von Kindergeld aufgrund freizügigkeitsrechtlicher Vorgaben.
In dem Fachgespräch möchten wir die Rechtslage und deren Auswirkungen auf die Praxis schildern und anschließend mit dem Fachpublikum darüber diskutieren, wie die Zugangsbarrieren zu den Kindergeldleistungen für diese Gruppe abgebaut werden können – auch in Hinblick auf die womöglich bevorstehenden gesetzlichen Änderungen im Zuge der Kindergrundsicherung.

Die Veranstaltung wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. 

Für die Teilnahme an der Fachveranstaltung werden keine Beiträge erhoben.

14. Juni 2022 - 14:00 Uhr bis 14. Juni 2022 - 15:30 Uhr, online.

Hier geht es zur Veranstaltungsanmeldung (Weblink).


Digitale Auftaktveranstaltung des BMFSFJ zur Umsetzung der Inklusiven Kinder- und Jugendhilfe

„Gemeinsam zum Ziel: Wir gestalten die Inklusive Kinder- und Jugendhilfe!“ 
 

Schon im Koalitionsvertrag wurde vereinbart, die gesetzliche Grundlage zur Umsetzung der Gesamtzuständigkeit des SGB VIII für alle Kinder und Jugendlichen mit und ohne Behinderung ab dem 1.1.2028 in dieser Legislatur zu schaffen. 
Das BMFSFJ lädt nun zu einem Beteiligungsprozess ein. Der Ministerin Lisa Paus ist es ein wichtiges Anliegen, diesen Dialog wieder aufzunehmen und gemeinsam auch mit Verbänden, Praktiker*innen und Interessenvertretungen die gesetzliche Ausgestaltung der Inklusiven 
Lösung – der Zusammenführung der Leistungen für alle Kinder und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen unter dem Dach der Kinder- und Jugendhilfe – zu erörtern. Sie möchte dabei an die verbindliche Weichenstellung 
anknüpfen, die das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz für die Inklusive Lösung vorgenommen hat, mit dem Ziel, entsprechend der im Koalitionsvertrag getroffenen Vereinbarung bereits in dieser Legislaturperiode die Inklusive Kinder- und Jugendhilfe gesetzlich zu verankern. 
Im Rahmen der Auftaktveranstaltung sollen die geplanten weiteren Beteiligungsprozess vorgestellt und in einen ersten Austausch über die Umsetzung 
der Inklusiven Kinder- und Jugendhilfe eingetreten werden. Bei der Diskussion sowohl mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Fachpolitik als auch mit Fachkräften, die vor Ort die „Inklusive Lösung“ tatsächlich umsetzen werden, 
sollen Ideen und Gedanken zur „Inklusiven Lösung“ offen ausgetauscht werden. Ziel ist, mit einem breiten Meinungsbild in die Vorbereitung der Umsetzung der „Inklusiven Lösung“ starten zu können. 

27. Juni 2022 - 10:15 Uhr - 16:30 Uhr, online.

Oben: Photo by Hannah Busing on Unsplash.
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