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NEUES INFORMATIONSFORMAT

Monatsreport 05-21

 
Jugendsozialarbeit im Paritätischen
 
Beschäftigte der Kinder- und Jugendhilfe können sich mittlerweile als Berechtigte der Prioritätsgruppe 3 für einen Impftermin anmelden. Die Entscheidungen für die Impfung von Kindern und Jugendlichen fällt in diesen Tagen. Wir hoffen auf baldige Bilder wie das hier oben und wünschen Ihnen Kraft, Zuversicht und Gesundheit. Viel Spaß beim Erkunden des Monatsreports.

Ihr Team der Jugendsozialarbeit im Paritätischen!

Aktuelles

Expertise „Übergang zwischen Schule und Beruf neu denken: Für ein inklusives Ausbildungssystem aus menschenrechtlicher Perspektive“

Der Paritätische veröffentlicht die Expertise „Übergang zwischen Schule und Beruf neu denken: Für ein inklusives Ausbildungssystem aus menschenrechtlicher Perspektive“, erarbeitet von dem Wissenschaftler*innen-Team Ruth Enggruber/Frank Neises/Andreas Oehme/Leander Palleit/Wolfgang Schröer/Frank Tillmann, und den „Blick des Paritätischen auf die Expertise“, um eine fruchtbare Debatte zur Neubewertung der Jugendhilfe und explizit der Jugendsozialarbeit anzuregen und den Rechten junger Menschen mehr Gehör zu verschaffen. Der Paritätische will einen Beitrag dazu leisten, die Rechte jedes jungen Menschen auf Zugang und Teilhabe am institutionellen Gefüge des Aufwachsens, ihr Recht auf Ausbildung und ihr Recht auf Inklusion durchzusetzen.
Hier lesen Sie die Expertise (PDF).
Hier lesen Sie den Blick des Paritätischen (PDF).

AGJ: „Chancen-Check – Zukunft trotz(t) Corona“ 
Der Deutsche Kinder- und Jugend(hilfe)MONITOR 2021

Anlässlich des 17. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetags (DJHT) legte die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ den Deutschen Kinder- und Jugend(hilfe)MONITOR 2021 vor, in dem hochaktuelle Daten zum Aufwachsen in Deutschland ausgewertet und zusammengeführt werden.

Eindrucksvoll werden Zahlen über das Aufwachsen von jungen Menschen in Deutschland präsentiert und Orte, Chancen und Risiken des Aufwachsens aufgezeigt sowie der Blick in die Zukunft der jungen Generation und die der Kinder- und Jugendhilfe geworfen. Das umfassende Papier „Chancen-Check – Zukunft Trotz(t) Corona“ endet mit 5 Forderungen für eine kind- und jugendgerechte Gesellschaft.
Hier lesen Sie mehr (PDF).

Der erste #DJHTdigital ist vorüber - und nun?

Europas größter Jugendgipfel 2021 war ob seiner digitalen Durchführung für den Veranstalter, die Arbeitsgemeinschaft der Kinder- und Jugendhilfe (AGJ), aber auch für die Ausrichter von Fachveranstaltungen und die Fachmesse-Aussteller*innen eine große Herausforderung. Die Besucher*innen des ersten #DJHTdigital 2021 konnten praktisch von ihrem Wohnzimmer unter ca. 300 Fachveranstaltungen und Messeforen wählen und sich digital bei ebenso vielen Aussteller*innen über deren Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe informieren.

Eröffnet wurde der DJHT noch von der Bundesjugendministerin Franziska Giffey, bei der Abschlussveranstaltung stand Bundeskanzlerin Angela Merkel den jungen Menschen für Fragen zur Verfügung.

Der erste #DJHTdigital bleibt weiterhin im Netz: viele der 300 Veranstaltungen werden im Online-Archiv für alle registrierten Besucher*innen weiterhin ab Anfang Juni bis Ende Oktober 2021 zum Ansehen zur Verfügung stehen. Die Aufzeichnungen werden im DJHT-Programm in die jeweiligen Veranstaltungsbeschreibungen eingefügt werden. Alle digitalen Fachmessestände sind bis zum 31. Oktober 2021 noch im Online-Archiv einsehbar. Allerdings stehen die interaktiven Elemente nach dem DJHT nicht mehr zur Verfügung.
Hier geht es zur Website des DJHT (Weblink).

Kindheit und Jugend in Zeiten von Corona – Konsequenzen für die aktuelle und
zukünftige Kinder- und Jugendpolitik

In der aktuellen Stellungnahme diskutiert das Bundesjugendkuratorium (BJK), was aus der Corona-Krise für die zukünftige Kinder- und Jugendpolitik und die Infrastrukturen von Kindheit und Jugend jetzt und nachhaltig gelernt werden kann. Das BJK gibt Empfehlungen für ein nachhaltiges kinder- und jugendpolitisches Programm, mit kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen, das Erfahrungen der jungen Menschen während der Covid-19-Pandemie anerkennt und sozialen Ausgleich schafft.

Das Bundesjugendkuratorium (BJK) ist ein von der Bundesregierung eingesetztes Sachverständigengremium. Es berät die Bundesregierung in grundsätzlichen Fragen der Kinder- und Jugendhilfe und in Querschnittsfragen der Kinder- und Jugendpolitik. Dem BJK gehören bis zu 15 Sachverständige aus Politik, Verwaltung, Verbänden und Wissenschaft an. Die Mitglieder wurden durch die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für die Dauer der laufenden Legislaturperiode berufen.
Hier lesen Sie die ausführliche Stellungnahme (PDF).

Aktionsprogramm Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche für die Jahre 2021 und 2022 beschlossen

Die Corona-Pandemie hat das Leben von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien seit vergangenem Frühjahr stark eingeschränkt. Durch Schulschließungen und den eingeschränkten Betrieb vieler Angebote und Kontaktverbote sind bei Kindern und Jugendlichen seelische und körperliche Belastungen aufgetreten.

Die Bundesregierung will erreichen, dass alle Kinder und Jugendlichen dennoch ihre Bildungsziele schaffen und ihre Persönlichkeit weiterentwickeln können. Um die in der Pandemie entstandenen schulischen und sozialen Defizite bei Kindern und Jugendlichen auszugleichen, hat die Bundesregierung Anfang Mai entschieden 2 Mrd. Euro bereitzustellen.
 
Corona Aufholpaket für Kinder und Jugendliche (PDF).

Ausbildungsperspektiven im zweiten Corona-Jahr –
Eine repräsentative Befragung von Jugendlichen

Corona bremst Ausbildungspläne junger Menschen aus – dies ist ein zentrales Ergebnis der repräsentativen Jugendumfrage der Bertelsmann Stiftung, die im Februar/März dieses Jahres durchgeführt wurde. Die Ergebnisse zeigen auch, wie junge Menschen ihre berufliche Orientierung bewerten, was ihr Plan „B“ ist, wenn es mit einem Ausbildungsplatz nicht klappt und wie sich ihre Einschätzungen in Abhängigkeit von ihrem Bildungsstand unterscheiden.
Hier lesen Sie die Publikation zur Befragung (Weblink).

Servicestelle Jugendberufsagenturen beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) eröffnet

Bereits an vielen Orten in Deutschland bieten die Sozialleistungsträger Agentur für Arbeit (SGB III), Jobcenter (SGB II) und örtliche Träger der öffentlichen Jugendhilfe (SGB VIII) ihre Leistungen gemeinsam an. Durch die rechtskreisübergreifenden Kooperationsbündnisse am Übergang von Schule zu Beruf, die vielerorts Jugendberufsagenturen genannt werden, können junge Menschen am Übergang in den Beruf besser unterstützt werden.

Die neu geschaffene Servicestelle Jugendberufsagenturen bündelt Informationen rund um die rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit am Übergang in den Beruf. Sie will Berichte und Empfehlungen aus der Praxis und wissenschaftliche Beiträge sammeln sowie einen bundesweiten Überblick über die Entwicklung von Jugendberufsagenturen schaffen.

Zu Beginn ihrer Arbeit startet die Servicestelle Jugendberufsagenturen eine bundesweite Standorterhebung der rechtskreisübergreifend kooperierenden Bündnisse. Im Ergebnis soll eine interaktive Landkarte zur Verfügung gestellt werden, die einen Überblick aller rechtskreisübergreifender Kooperationsbündnisse im Bundesgebiet ermöglicht.
Hier geht es zur Servicestelle (Weblink).

Arbeitsbedingungen in der Pandemie - Erste Studienergebnisse für die Soziale Arbeit

Dr. Elke Alsago (Gewerkschaft ver.di) und Prof. Dr. Nikolaus Meyer (Hochschule Fulda) haben eine Online-Befragung mit über 3000 Beschäftigten aus unterschiedlichen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit durchgeführt und nach den Bedingungen und der Arbeitssituation im zweiten Corona-Lockdown gefragt.
Hier lesen Sie erste Ergebnisse (Weblink).

Neues aus dem Kooperationsverbund

Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit warnt vor negativen Folgen der Corona-Pandemie für benachteiligte junge Menschen

Der diesjährige Berufsbildungsbericht zeigt, wie die Corona-Pandemie die bereits bestehenden Strukturprobleme am Ausbildungsmarkt verstärkt und sich die Ausbildungssituation für junge Menschen verschärft. So gab es im letzten Jahr 50.700 Ausbildungsplätze weniger als im Vorjahr (- 8,8 %).

Hier lesen Sie die Pressemitteilung (Weblink).


Hier lesen Sie den Berufsbildungsbericht (Weblink).

Datenreport zum Berufsbildungsbericht vom BIBB - Bundesinstitut für Berufsbildung (Weblink).

Jugendsozialarbeit trotz(t)Krise – 
Auswirkungen der Coronapandemie auf die Jugendsozialarbeit und ihre Zielgruppen“

Jugendsozialarbeit trotzt der Krise – im Sinne ihrer Zielgruppe und im Vertrauen in ihre Kompetenzen; denn trotz der Umstände werden Wege gesucht, gefunden und neu begangen, um das professionelle Arbeitsbündnis mit den Adressat*innen aufrechtzuerhalten und auszubauen. Auf den oft steinigen und fremden Pfaden wird den Fachkräften ein hohes Maß an Flexibilität und Kreativität abverlangt, bei gleichzeitig starker Arbeitsbelastung.

Die 25. Ausgabe der DREIZEHN können Sie hier kostenlos lesen und herunterladen: 25. DREIZEHN. Die Printausgabe der 25. DREIZEHN kann – wie auch die bereits erschienenen Ausgaben – kostenlos bestellt werden. Bitte schreiben Sie dazu mit Angabe Ihrer Adresse, der gewünschten Ausgabe und der Menge der Exemplare eine E-Mail an: dreizehn@jugendsozialarbeit.de.

Veranstaltungen

Abpfiff - rote Karte für Antifeminismus & Co.

Die AG Rechte von Frauen und LSBTI* im Forum Menschenrechte lädt zur Online-Veranstaltung ein. Antifeministische Strömungen und Tendenzen werden leider immer mehr salonfähig und dafür genutzt, rechtspopulistische und rechtsextreme Argumente und Tendenzen zu füttern und zu untermauern. Dem wollen wir die rote Karte zeigen. Judith Rahner von der Amadeu Antonio Stiftung wird mit uns über Ursachen, Strömungen und Auswirkungen von Antifeminismus sprechen und Strategien gegen solche Tendenzen aufzeigen.

Kostenlose Online-Verstanstaltung, Anmeldeschluss ist der 3. Juni 2021.
Hier geht's direkt zur Anmeldung (Weblink).

Gesprächskreis Vielfalt ohne Alternative:
Umgang mit der AfD im Wahlkampf

Der Paritätische stellt in einer Handreichung Hinweise zur Durchführung von Informations- und Diskussionsveranstaltungen ohne AfD-Vertreter*innen vor. Da sich direkte und indirekte Konfrontationen nicht immer vermeiden lassen, gibt es viel Bedarf nach Tipps und Erfahrungsaustausch, wie mit solchen Situationen sinnvoll umgegangen werden kann, ohne dass dies den Arbeitsalltag auf den Kopf stellt.
Als Experten für den Gesprächskreis konnten wir Dr. Axel Salheiser gewinnen, der im IDZ Jena den Bereich Rechtsextremismus- und Demokratieforschung leitet. Nach seinem Input zu den do's und dont's zum Umgang mit der AfD liegt der Fokus der Veranstaltung auf Fragen der Teilnehmer*innen und Erfahrungsberichten.

Kostenlose Online-Verstanstaltung, Anmeldeschluss ist der 11. Juni 2021.
Hier geht's direkt zur Anmeldung (Weblink).

In eigener Sache

Paritätischer und BUND zur Bundestagswahl 2021: Zukunftsagenda für die Vielen

Die sozialen und ökologischen Krisen unserer Zeit erfordern ein konsequentes und mutiges politisches Handeln. Gemeinsam mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) stellt der Paritätische Gesamtverband heute eine Zukunftsagenda vor, die den Weg in eine ökologische und sozial gerechte Republik skizziert.

Mit der „Zukunftsagenda für die Vielen“ fordern beide Verbände alle demokratischen Kandidat*innen im Bundestagswahlkampf und die neue Bundesregierung auf, sich für eine ökologische und gerechte Gesellschaft für alle einzusetzen und dafür folgende Schritte einzuleiten:
  1. Eine naturverträgliche Energierevolution.
  2. Eine nachhaltige Mobilität für alle.
  3. Eine soziale und ökologische Agrar- und Ernährungswende.
  4. Soziale Sicherheit für die Transformation.
  5. Einen starken Naturschutz.
  6. Weniger Ressourcenverbrauch und eine gerechtere Gesellschaft.
  7. Wohnen und Boden in Gemeinschaftshand.
  8. Eine gute Pflege und Gesundheitsversorgung für alle.
  9. Internationale Solidarität und die Einhaltung von Menschenrechten.
Die detaillierten Vorschläge finden Sie in der Zukunftsagenda. (PDF).
Oben: Photo by Rachel Coyne on Unsplash.
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