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NEUES INFORMATIONSFORMAT

Monatsreport 05-20

 
Jugendsozialarbeit im Paritätischen
 
Wir wünschen frohe Pfingstfeiertage mit viel Sonne, Zeit für Erholung und zum Kraft tanken. Diese Zeiten sind auch für die Jugendsozialarbeit mit großen Herausforderungen verbunden - lesen Sie im Folgenden, was uns wichtig ist.

Ihr Team der Jugendsozialarbeit im Paritätischen!

Aktuelles

Paritätischer fordert angesichts der Corona-Pandemie bundesweite Sicherung der Ausbildung

Vor dem Hintergrund der bestehenden Corona-Pandemie befürchtet der Paritätische einen Verlust vieler Ausbildungsplätze. Die aktuelle Situation hat nicht nur zu einem vorübergehenden wirtschaftlichen Stillstand geführt, verbunden mit Kurzarbeit in ca. 750.000 Betrieben, sondern auch die Zukunft zahlreicher Ausbildungsplätze infrage gestellt. Selbst wenn das Hochfahren der Wirtschaft bis Herbst 2020 gut gelingt, ist davon auszugehen, dass viele, insbesondere kleinere und mittelständige Betriebe, weniger oder keine Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen werden. Der Paritätische Gesamtverband geht davon aus, dass ohne praktische und finanzielle Unterstützung das notwendige Ausbildungsvolumen weder 2020 noch 2021 erreicht werden kann.
Die Paritätischen Forderungen (PDF).

Soziale Arbeit in Zeiten der Corona-Pandemie:
Ein Bericht aus der Praxis

Gangway e.V. – Straßensozialarbeit in Berlin zeigt in einem aktuellen Bericht, was sich während der Coronazeit in der Arbeit geändert hat und welche neuen Wege die Mitarbeiter*innen gehen. In einer Instagram-TV-Reihe erzählen z. B. Jugendliche aus verschiedenen Bezirken, wie sie die Zeit aktuell erleben und was sie beschäftigt.

Im PDF erfahren Sie mehr darüber und über ungewöhnliche und flexible Angebote, die trotz Pandemie funktionieren.
Straßenjugendsozialarbeit in Zeiten von Covid19 (PDF).

Gemeinsame Erklärung der Allianz für
Aus- und Weiterbildung

Die Folgen der Corona-Pandemie für den Ausbildungsmarkt sind zwar derzeit nicht abzusehen, da drei Viertel der Ausbildungsverhältnisse von Klein- und Kleinstbetrieben üblicherweise erst in den Sommermonaten geschlossen werden, es zeichnen sich jedoch erste Trends ab.

Nach aktuellem Stand ist die Zahl der bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten Ausbildungsstellen und Bewerber*innen im Vorjahresvergleich deutlich gesunken – dies jedoch in nahezu gleichem Umfang von rund acht Prozent. Umfragen bei Betrieben zu den Planungen für das kommende Ausbildungsjahr deuten auf Unsicherheit und Zurückhaltung beim Ausbildungsplatzangebot hin.

Vor diesem Hintergrund haben sich die Partner der Allianz zu gemeinsamen Anstrengungen verpflichtet, um den aktuellen Herausforderungen durch die Corona-Krise auf dem Ausbildungsmarkt zu begegnen und Ausbildungsbetriebe und Auszubildende möglichst gut zu schützen.
Gemeinsam den aktuellen Herausforderungen durch die Corona-Krise auf dem Ausbildungsmarkt begegnen – gemeinsam den Ausbildungsmarkt stabilisieren! (PDF).
Auch das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hatte Sorge um die Ausbildungssituation in Corona-Pandemiezeiten und ist in einer neuen Studie anhand einer Szenarien-Analyse der Frage der Ausbildungsmarktentwicklung nachgegangen. Die Studie stellt Risiken, Konsequenzen und Handlungsmöglichkeiten vor.
Die Ergebnisse wurden jetzt als Reprint veröffentlicht (PDF).

Berufsbildungsbericht 2020 erschienen

In Zeiten der Corona-Pandemie ist das Erscheinen des Berufsbildungsberichtes 2020 mit seinem Rückblick auf das Ausbildungsgeschehen in 2019 (und 2018) fast untergegangen. Selbst die Stellungnahme des Hauptausschusses des BIBB ist in diesem Jahr nicht von den unterschiedlichen Bewertungen der Interessensvertreter*innen zu den Entwicklungen auf dem Ausbildungsmarkt gekennzeichnet. Wichtiger als der Rückblick auf das Ausbildungsjahr 2019 und dessen Bewertung sei es, dazu beizutragen, dass die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Corona-Krise abgefedert und die Rückkehr zu stabilen Verhältnissen erleichtert würden. Die gemeinsame Erklärung verweist dann auch darauf, dass in Anbetracht der Pandemie-Auswirkungen schnelles Handeln erforderlich sei. Die hier aufgeworfenen Fragen zu den Auswirkungen der wirtschaftlichen Einbrüche auf die Ausbildungssituation sind berechtigt und zeigen die zu erwartenden Unsicherheiten und Verwerfungen auf dem Ausbildungsmarkt.

Hier lesen Sie die Stellungnahme des BIBB-Hauptausschusses (PDF).

Hier lesen Sie den Berufsbildungsbericht 2020 (PDF).

Hier gibt es den Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2020 (PDF).

Aus Sicht der Jugendsozialarbeit sei hier dennoch ein Blick auf einige ausgewählte Zahlen und Entwicklungen geworfen.

Der demographische Wandel verdeutlicht sich weiterhin in der sinkenden Zahl der Schulabgänger*innen. In 2009 verließen noch 929.500 Jugendliche die Schule, in 2018 waren es nur noch 812.200 Schüler*innen. Trotz dieser Entwicklung hat sich die Zahl der Anfänger*innen in einer Berufsausbildung um 0,9 Prozent oder 6.400 Jugendliche erhöht. Diese erfreuliche Entwicklung gilt allerdings nur für einige Berufsbereiche, dazu zählen insbesondere die Berufe des Gesundheits-, Sozial- und Erziehungswesens, die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im Handwerk und in Industrie und Handel ist hingegen um 1,2 Prozent zurückgegangen. Inzwischen machen die schulischen Berufsausbildungen ein Drittel aller Berufsausbildungen aus, und 25,5 Prozent zählen zu den Ausbildungen im Gesundheits-, Erziehungs-, Sozialbereich. Auch die Jugendsozialarbeit sollte den schulischen Berufsausbildungen mehr Aufmerksamkeit widmen.
Berufsbildungsbericht 2020 – ausgewählte Zahlen und Entwicklungen aus der Sicht der Jugendsozialarbeit

Aktualisiert: Kleine Arbeitshilfe für Paritätische Mitgliedsorganisationen zu Finanzierungsfragen in Zeiten von Corona

Die Arbeitshilfe wurde nochmals aktualisiert, da sich in der Interpretation des SodEG herauskristallisiert, dass nicht nur das Kurzarbeitergeld von dem max. 75 % SodEG-Zuschuss abgezogen wird, sondern auch Erstattungen von Teilleistungen, die weiterhin zu 100 % erbracht werden, von dem 75 % SodEG-Zuschuss abgezogen werden. Zudem gibt es Leistungsträger, die verringerte Sachkosten pauschal zum Abzug bringen. Zusätzlich aufgenommen in die Leistungen, die das SodEG absichern soll, sind die Leistungen der interdisziplinären Früherkennung und Frühförderung (siehe Anlage 9, S.8 f). Über die aktualisierte Arbeitshilfe (überarb. Arbeitshilfe und überarb. Rechenbeispiel- Anlage 3 und eine neue Anlage 9) sollen Mitgliedsorganisationen informiert werden über das, was sie beachten müssen, wenn sie eine Finanzierung über das SodEG beantragen wollen und inwieweit Kurzarbeit dabei bedacht werden sollte. Stand 18.05.2020.
Hier gelangen Sie zu unserer Fachinformation mit der Arbeitshilfe als PDF und nützlichen Anlagen.

Neues aus dem Kooperationsverbund

23. DREIZEHN 
„Ökologie – Beteiligung – Protest.
Themen in der Jugendsozialarbeit“

In der aktuellen Ausgabe geht es vor allem um die sozialen Fragen nach Gerechtigkeit und Teilhabe, die in der Arbeit mit benachteiligten Jugendlichen relevant sind. Wie gelingt eine Umweltbildung, die z. B. Gesundheitsförderung, Teilhabe an der Natur, eine Verkehrswende für alle und ein Bewusstsein für Konsumentscheidungen in den Mittelpunkt stellt?

Druckfrische Exemplare der DREIZEHN können Sie gerne hier bestellen.
Zum Online PDF kommen Sie hier: 23. DREIZEHN.

In eigener Sache

#GleichImNetz: Entscheidungshilfe für
Videokonferenz-Tools

Zoom, Jitsi, Blizz, Webex... Überall werden Videokonferenz-Empfehlungen rumgereicht. Doch was haben diese für Vor- und Nachteile? Welcher Anbieter passt am besten zu den eigenen Gesprächsformaten?

Unsere neue Entscheidungshilfe schafft hier Durchblick. Was ist der beste Anbieter für Ihre spezifischen Gegebenheiten - und warum? Anhand der wichtigsten Fragen können Sie Stück für Stück bestimmte Anbieter für sich ein- oder ausschließen. Eine Tabelle schafft den vergleichenden Überblick zu allen maßgeblichen Informationen.

Veranstaltungen

ACHTUNG: Anmeldefrist verlängert:

17. DJHT „Wir machen Zukunft – Jetzt!“ 2021 in Essen

Vom 18. bis 20. Mai 2021 wird sich auf dem 17. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag wieder alles um die Generation U27 drehen. Drei Tage lang werden im Essener Messe-/Kongresszentrum aktuelle und brisante Themen rund um 22 Mio. junge Menschen – die Generation U27 im Fokus stehen.

Ausstellerinnen und Aussteller können sich bis zum 31. Juli 2020 bewerben.

Weitere Informationen sind auf der Website www.jugendhilfetag.de zu finden.
Oben: Photo by Bewakoof.com Official on Unsplash.
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