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NEUES INFORMATIONSFORMAT

Monatsreport 04-21

 
Jugendsozialarbeit im Paritätischen
 
Unser großes Augenmerk liegt aktuell auf den Vorbereitungen für den im Mai stattfindenden 17. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag, wir werden den Besucher*innen an unserem Stand spannende Einblicke in unsere Arbeit geben, vielfältige Fachveranstaltungen anbieten und vor allem zahlreichen Paritätischen Projekten und Initivativen die Möglichkeit geben sich vorzustellen.
Wir wünschen viel Spaß beim Erkunden des Monatsreports.

Ihr Team der Jugendsozialarbeit im Paritätischen!

Aktuelles

Der 1. Mai steht vor der Tür und jungen Menschen bleibt der Weg in die Ausbildung versperrt

Der Initiativkreis von: https://www.forum-transfer.de, der Plattforum für die Kinder- und Jugendhilfe in Zeiten von Corona - warnt vor einer Entkoppelung von Jugendlichen in diesen Pandemiezeiten.

"Junge Menschen sind von der Covid-19-Pandemie stark betroffen. Der Übergang in Ausbildung, Erwerbsarbeit bzw. Beruf entscheidet grundlegend über den weiteren Lebensweg der jungen Menschen. Jetzt gilt es einer kollektiven Resignation von jungen Menschen im Übergang in Ausbildung und Erwerbsarbeit bzw. Beruf, insbesondere von jungen Menschen in prekären Lebenslagen, vorzubeugen. Damit geht die Gefahr einher, dass Jugendliche und junge Erwachsene dauerhaft von der (Berufs-)Bildung und von der Teilhabe am Erwerbsleben ausgeschlossen bleiben."

Anlässlich des Tages der Arbeit fordert der Initiativkreis die Politik auf,
endlich den "... jungen Menschen eine Ausbildungsgarantie für eine hochwertige berufliche Ausbildung zu geben und am Übergang zwischen Schule, Ausbildung und Erwerbsarbeit bzw. Beruf politische Weichenstellungen vorzunehmen sowie die kommunale Koordinierung vor Ort zu stärken. Nur so kann jungen Menschen signalisiert werden, dass sie angesichts der Covid-19-Pandemie beim Übergang in Ausbildung und Erwerbsarbeit bzw. Beruf nicht zurückgelassen werden und mit ihnen die Covid-19-Pandemie bewältigt wird."
Hier lesen Sie das Positionspapier (PDF).

Übernahme von Azubis in Beschäftigung darf nicht an missverstandender Kurzarbeitergeldregelung scheitern

In den nächsten Wochen laufen viele Ausbildungsverhältnisse aus. Darunter auch Ausbildungsverhältnisse aus Betrieben, die Kurzarbeitergeld für ihre Azubis in Anspruch genommen haben. Offensichtlich besteht in den Betrieben eine große Unsicherheit, ob es überhaupt möglich ist, ihre – in Kurzarbeit befindlichen – Auszubildenden nun zu übernehmen.
Lesen Sie dazu unsere Fachinformation (Weblink).

Programm der Paritätischen Fachveranstaltungen auf dem 17. DJHT Fachkongress vom 18.-20.05.2021

Wir freuen uns Ihnen unsere Fachveranstaltungen präsentieren zu können. Für die Teilnahme an den Online-Veranstaltungen ist eine vorherige Online-Registrierung sowie Anmeldung zur Fachveranstaltung auf der DJHT-Website vorzunehmen. Die Anmeldungen können bis kurz vor Veranstaltungsbeginn vorgenommen werden. Die Zahl der Teilnehmer*innen pro Veranstaltung ist begrenzt.

Aus dem Blickwinkel der Jugendsozialarbeit möchten wir natürlich gern insbesondere auf folgende Fachveranstaltungen hinweisen:
Wir freuen uns auf Ihren Besuch des Fachkongresses.

Melden Sie sich jetzt an!

Besucher*innen des Fachkongresses haben die Möglichkeit, über einen Veranstaltungsplaner Ihr individuelles Fachkongressprogramm zusammenzustellen.
Übersicht Paritätische Fachveranstaltungen auf dem DJHT (PDF).

Studien belegen: Jugendliche fühlen sich von der Pandemie stark belastet

Die Coronakrise hat bei jungen Menschen starke Spuren hinterlassen: Sie klagen über psychische Probleme, Vereinsamung und Zukunftsängste. Das gilt besonders für diejenigen mit finanziellen Sorgen. Das belegen die Befunde der beiden „Online-Befragungen zu Erfahrungen und Perspektiven von jungen Menschen während der Corona-Maßnahmen“ (JuCo I und II). Forscher*innen der Universitäten Hildesheim und Frankfurt haben in Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung vertiefende und vergleichende Auswertungen vorgelegt.
Hier lesen Sie mehr (Weblink).

Sorge um die berufliche Zukunft nimmt bei jungen Menschen zu

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrgangs 2021 zu den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf ihre Zukunftspläne befragt. Die Studie zeigt, dass insgesamt die Sorgen von Schülerinnen und Schülern um ihre berufliche Zukunft und die psychischen Belastungen seit Beginn der Covid-19-Pandemie stark gestiegen sind.

Auffällig ist, dass die Zukunftssorgen bei jungen Menschen aus nicht akademischen Familien sowie bei jungen Menschen mit Migrationshintergrund im Vergleich zu denen aus Akademikerfamilien überproportional zugenommen haben und damit ein besonders hohes Risiko für junge Menschen aus nicht akademischen Elternhäusern oder aus Migrantenfamilien besteht. Schulschließungen können also bestehende soziale Ungleichheiten im Schulsystem verschärfen und langfristige Nachteile im Erwerbsleben verursachen.
Hier geht's zur Studie (Weblink).

Studie: Kein Anschluss trotz Abschluss?! Benachteiligte Jugendliche am Übergang in Ausbildung

Das Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (FIBS) schätzt, dass 2021 nur noch rund 430.000 Ausbildungsverträge im dualen System abgeschlossen werden könnten. Das sind fast 100.000 weniger als noch 2019 und 35.000 weniger als 2020. Damit könnte die Zahl der Ausbildungsanfänger*innen in diesem Jahr auf einen historischen Tiefstand sinken.

Auch lässt sich beobachten, dass der Anteil der Abiturient*innen im dualen System steigt, während Jugendliche mit Realschul- oder Hauptschulabschluss immer schlechtere Chancen haben, einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Es ist zu befürchten, dass diese Jugendlichen zukünftig noch schlechtere Chancen auf einen Ausbildungsplatz haben werden. Eine zeitnahe und grundlegende Reform des beruflichen Ausbildungssystems in Deutschland ist nötig, um zu verhindern, dass ein größerer Teil der Jugendlichen zur „Generation Corona“ wird.
Die Studie finden Sie hier (Weblink).

Junge Zukunft trotz(t) Corona –
Chancenpaket für junge Menschen

Die Arbeitsgemeinschaft der Kinder- und Jugendhilfe (AGJ), die Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter und das Bundesjugendkuratorium (BJK) veröffentlichten den Offenen Brief „Junge Zukunft trotz(t) Corona – Chancenpaket für junge Menschen".

Der Offene Brief thematisiert das vom Bund geplante Maßnahmenpaket mit dem pandemiebedingte Nachteile für junge Menschen ausgeglichen werden sollen.
Die Autor*innen stellen 7 Forderungen zum Maßnahmepaket auf.
Sie fordern u.a., allen Kindern und Jugendlichen, und damit auch denen mit Behinderung, ihre Entwicklungs- und Gestaltungsräume außerhalb formaler Bildungseinrichtungen wieder zurück zu geben und die soziale Infrastruktur des Aufwachsens als Angebotsvielfalt der Kinder- und Jugendhilfe auf kommunaler Ebene für Kinder, Jugendliche und Familien zu stärken. Solche Orte seien auch Bildungsorte, vor allem aber Bindungsorte. Benötigt werde auch eine aufsuchende Jugendsozialarbeit, die junge Menschen im Übergang zu Ausbildung und Erwerbsarbeit persönlich unterstützt.

Die Stärkung der Angebote der Kinder- und Jugendhilfe, müsse in einer gemeinsamen Kraftanstrengung von Bund, Ländern und Kommunen auch mit dem dazu notwendigen Geld hinterlegt werden und die Kinder und Jugendlichen einbeziehen.
Hier lesen Sie den Offenen Brief (PDF).

Care Leaver im Lockdown –
Zwischen Einsamkeit und struktureller Benachteiligung im Lockdown-Winter 2020/21

Das Bundesnetzwerk Care Leaver Initiativen hat sich die Frage gestellt: „Wie geht es Care Leavern im Lockdown?“ Gemeinsam mit weiteren Fachkräften aus verschiedenen Projekten und Institutionen aus dem Bereich Leaving Care aus dem ganzen Bundesgebiet haben sie im Zeitraum Januar/Februar in drei Online-Meetings Erfahrungen, Wissen & Kenntnisse über die aktuelle Situation von Care Leavern zusammen getragen und diskutiert. 
Den vollständigen Bericht finden Sie hier (Weblink).

Veranstaltungen

Jetzt anmelden: Digitaler Aktionskongress
gegen Armut vom 10. - 12. Juni 2021

Die Konzepte zur Armutsbekämpfung liegen auf dem Tisch. Doch die Armut in Deutschland steigt weiter. Schon vor Corona hat sie ein Rekordniveau erreicht. Mit der Krise droht die Ungleichheit weiter zuzunehmen. Dagegen wollen wir uns gemeinsam fortbilden, vernetzen und handeln: Während des digitalen Aktionskongresses gegen Armut vom 10. - 12. Juni 2021.

Zum Programm geht es hier entlang, es wird laufend aktualisiert.

Unser Ziel: Gemeinsam Strategien erarbeiten, die armutspolitischen Forderungen mehr Gehör in der Öffentlichkeit und Politik verschaffen und den Druck für Veränderung erhöhen. Mit dabei sind u.a. Anna Mayr, Inge Hannemann und Sarah-Lee Heinrich.
Hier geht's direkt zur Anmeldung (Weblink).
Oben: Photo by Ekaterina Novitskaya on Unsplash.
 
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