NEUES INFORMATIONSFORMAT
Der Paritätische Gesamtverband - Bundeskoordination Jugendsozialarbeit

Monatsreport 03-18

 
Jugendsozialarbeit im Paritätischen
 

Aktuelles

Neue Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ernannt

Dr. Franziska Giffey
Franziska Giffey wurde 1978 in Frankfurt/Oder geboren. Von 1998 bis 2001 absolvierte sie ein Studium zur Diplom-Verwaltungswirtin an der Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege Berlin (FHVR). Nach Beendigung ihres Studiums zur Diplom-Verwaltungswirtin arbeitete Franziska Giffey von 2001 bis 2002 im Büro des Bezirksbürgermeisters von Treptow-Köpenick (Klaus Ulbricht, SPD) in Berlin. Darauf folgend war sie von 2002 bis 2010 Europabeauftragte des Berliner Bezirks Neukölln.

Neben ihrer Tätigkeit als Europabeauftragte absolvierte Franziska Giffey von 2003 bis 2005 ein Studium zum Master of Arts (M.A.) für Europäisches Verwaltungsmanagement an der Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege Berlin (FHVR). Von 2005 bis 2009 absolvierte Franziska Giffey ein Promotionsstudium im Bereich Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin. Ihre Dissertation verfasste sie zum Thema: „Europas Weg zum Bürger – Die Politik der Europäischen Kommission zur Beteiligung der Zivilgesellschaft“. 2010 wurde sie an der Freien Universität Berlin zum Dr. rer. pol. promoviert. Vom 1. September 2010 bis zum 15. April 2015 war Franziska Giffey Bezirksstadträtin für Bildung, Schule, Kultur und Sport des Bezirks Neukölln von Berlin. Am 15. April 2015 wurde sie von der Bezirksverordnetenversammlung Neukölln zur Bürgermeisterin des Bezirkes Berlin-Neukölln gewählt. Als Bezirksbürgermeisterin war sie seither zugleich Leiterin der Abteilung Finanzen und Wirtschaft.

Franziska Giffey trat 2007 der SPD bei und ist Ortsvereinsmitglied der SPD Hermannstraße. Am 14.03.2018 wurde sie als Bundesfamilienministerin ernannt und vereidigt.

Caren Marks erneut zur Parlamentarischen Staatssekretärin ernannt

Bildnachweis: photothek.net/Imo
Die SPD-Bundestagsabgeordnete Caren Marks wurde erneut zur Parlamentarischen Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ernannt. Frau Marks hat dieses Amt bereits seit 2013 inne und wird nun die neue Bundesministerin Dr. Franziska Giffey unterstützen.

Neuer Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Stefan Zierke, SPD
Stefan Zierke ist am 5. Dezember 1970 in Prenzlau geboren, verheiratet und hat zwei Kinder. Er absolvierte 1987 eine Lehre zum Werkzeugmacher im Armaturenwerk Prenzlau sowie 1991 eine Lehre zum Reiseverkehrskaufmann. 1997 nahm er ein Studium zum Touristikfachwirt an der Industrie- und Handelskammer Berlin auf.

Er ist Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD), Vorstand der SPD-Brandenburg, Unterbezirksvorsitzender der SPD-Uckermark, Mitglied im SPD Ortsverein Prenzlau und in der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Prenzlau.

Juliane Seifert ist neue Staatssekretärin

Amtsübergabe von Dr. Franziska Giffey an Juliane Seifert
Die Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey hat die Funktion der Staatssekretärin am 22. März 2018 an Juliane Seifert übertragen.

Juliane Seifert wurde am 16. Januar 1978 in Kiel geboren. Sie studierte von 1997 bis 2000 an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Neuere und Neueste Geschichte, Alte Geschichte und Politikwissenschaft. Von 2000 bis 2004 setzte sie an der Humboldt-Universität zu Berlin ihre Studien fort, die sie dort mit dem Abschluss Magister Artium beendete.

2005 bis 2006 war Juliane Seifert Büroleiterin der sozialdemokratischen Abgeordneten Katja Mast im Deutschen Bundestag. Von 2006 bis 2011 war sie für den Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Länder als Referentin im Referat „Arbeit, Soziales, Fachkräfte“ tätig.

2011 bis 2013 war Juliane Seifert Referatsleiterin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Demografie in der Vertretung des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund. Von 2013 bis 2016 koordinierte sie das Referat „Politische Planung und gesellschaftliche Analysen“ in der Staatskanzlei des Landes Rheinland-Pfalz.

Am 24. April 2016 wurde sie auf Vorschlag der SPD-Generalsekretärin Katarina Barley vom SPD-Parteivorstand zur Bundesgeschäftsführerin der Partei gewählt.

Ende Oktober 2017 legte Seifert ihr Amt als Bundesgeschäftsführerin nieder.

Fachinformation zum Ländermonitor Berufliche Bildung 2017 der Bertelsmann-Stiftung

Am 13. März 2018 präsentierte die Bertelsmann Stiftung die Ergebnisse des „Ländermonitors berufliche Bildung 2017“ in Berlin.

Frau Prof. Susan Seeber von der Universität Göttingen stellte die zentralen Ergebnisse vor. Die Bundesländer stehen als berufsbildungspolitische Akteure im Fokus des Ländermonitors – in den Berufsschulen im Rahmen der dualen Ausbildung, im Rahmen der schulischen Berufsausbildung und den berufsvorbereitenden Bildungsgängen im Übergangsbereich. Sie werden als sozioökomische Räume gefasst, deren regionale Unterschiede, beeinflusst durch die Wirtschaftslage, demographische Entwicklung und Schulabschlussstruktur bzw. Altersgrenze bei der Berufsschulpflicht sehr groß sind.

Zentrales Problem bleibt die Chancenungleichheit bei der Einmündung in Ausbildung. Die Chancen von Hauptschüler/-innen, einen Ausbildungsplatz im dualen Ausbildungssystem zu erlangen, sinken seit 2007 um durchschnittlich 1 Prozentpunkt pro Jahr. Nur 38 Prozent erhalten eine betriebliche Ausbildung; weitere 10 Prozent beginnen eine vollzeitschulische Ausbildung. Insbesondere ausländische, männliche Jugendliche haben geringe Chancen auf einen Ausbildungsplatz.

Angebote der Agentur für Arbeit gehen insgesamt zurück und die Länder gestalten zunehmend vorrangig den Übergangssektor; hierbei gibt es Unterschiede: Die westlichen Flächenländer, insbesondere Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen, setzen vor allem auf berufsvorbereitende Maßnahmen in beruflichen Schulen, etwa ein- und zweijährige Berufsfachschulen. In den östlichen Flächenländern wurden die berufsschulischen Maßnahmen dagegen reduziert und der Schwerpunkt auf Maßnahmen der Bundesagentur für Arbeit gelegt.

Das Angebot dualer Ausbildungsplätze geht insbesondere in KMU in den ostdeutschen Ländern gravierend zurück („Verlust der Ausbildungsinfrastruktur“). Insgesamt ist ein Ausbau der vollzeitschulischen Ausbildung festzustellen, vor allem in ostdt. Flächenländern, der sich auf Gesundheits-, Pflegeberufe und Erzieherberufe beschränkt. Durch diese Verschiebung auf personenbezogene Dienstleistungsberufe werden schulische Alternativen zu Ausbildungen im dualen System weniger.

Zunehmende Passungsprobleme zwischen Ausbildungsbetrieben und Jugendlichen zeigen sich daran, dass sich der Anteil der Ausbildungsstellen, für die Betriebe keine passenden Bewerber/-innen finden konnten, in allen Bundesländern erhöht hat.

Die Vertragslösungsquote in der Ausbildung ist insgesamt weiterhin leicht gestiegen und insbesondere im Handwerk, in dem 30 Prozent der Verträge vorzeitig gekündigt werden, seit längerem ein Problem. Somit gehen auch die Absolventenquoten zurück. Das Beispiel Hamburg zeigt exemplarisch, dass mehr Unterstützung während der Ausbildung geleistet werden muss. Dort haben sich die Zugangschancen für Hauptschüler/-innen in die betriebliche Ausbildung deutlich erhöht; leicht zeitversetzt zeigt sich jedoch ein Absinken der Absolventenquote.
Schlussfolgerungen und politische Gestaltungsverantwortung – Schlaglichter des abschließenden Podiums & Diskussion
„Die Funktionalität der Marktsteuerung dualer Ausbildung ist in Frage zu stellen: Ausbildung darf kein freies Spiel der Marktsteuerung bleiben, Bildungspolitik und Unternehmen müssen sich verzahnen; so z.B. die schulischen berufsbildenden Angebote und deren Verzahnung mit der betrieblichen Ausbildung stärken, wie in Hamburg und Baden-Württemberg.“ Prof. Susan Seeber, Sofi, Universität Göttingen

„Der Weg mit dem Abschluss einer schulischen Assistenzberufsausbildung in eine duale Ausbildung sollte verbessert werden.“ Prof. Elisabeth Krekel, BiBB

„Der Trend zu vermehrter Auflösung von Ausbildungsverträgen wird offenbar nicht wahrgenommen. Die Heterogenität der jungen Menschen wird in Betrieben immer noch nicht beachtet.“ Harmut Sturm, HIBB Hamburg

„Die Ausbildungsbereitschaft von KMU muss erhöht werden. Sozialpartner, insbesondere Landesausschüsse Berufliche Bildung sollten sich verstärkt für grenzüberschreitende Bildungspartnerschaften und Lernkooperationen einsetzen und die berufliche Bildung systematisieren.“ Thomas Giessler, DGB
Die Zusammenfassung des Ländermonitors berufliche Bildung 2017 und die einzelnen Länderberichte sind hier abrufbar:

https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/laendermonitor-berufliche-bildung/laendermonitor-berufliche-bildung-2017/

Neues aus dem Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit

Veranstaltungsankündigungen der BAG ÖRT und BAG EJSA

Fachgespräch „Demokratie verstehen, Teilhabe ermöglichen, Jugend stärken - Demokratiebildung und Empowerment in der Jugendsozialarbeit“, 16.05.2018

Angesichts der gesellschaftspolitischen Entwicklungen in den letzten drei Jahren erhält die Bedeutung, politische Bildungs- und Partizipationsangebote für benachteiligte junge Menschen zu schaffen, eine neue Dringlichkeit. Rechtpopulistische Meinungen und Überzeugungen haben sich zunehmend einen Weg in die Mitte der Gesellschaft geebnet. Vor allem für junge Menschen, die von verschiedenen Privilegien, Ressourcen und Zugängen ausgeschlossen sind, bieten rechtspopulistische wie extremistische Bewegungen eine vermeintliche Alternative zu ihren bisherigen Versuchen Zugehörigkeit und Anerkennung zu erlangen. Hier stellt sich die Frage, wie es gelingen kann, vor allem diese jungen Menschen für Angebote der politischen Bildung und der Demokratiebildung zu interessieren, zu gewinnen und zu begeistern? Wie kann es darüber hinaus gelingen, diese Jugendlichen in ihrer eigenen Position und Persönlichkeit zu stärken und Wege zu mehr Teilhabe und Selbstbestimmung zu finden, um sie dauerhaft von rechtspopulistischen und extremistischen Ideologien unabhängig zu machen?

Vor diesem Hintergrund laden wir Sie ein, mit Fachexperten/-innen und Praktiker/-innen zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen:

  • Warum sollte Demokratiebildung und Empowerment Auftrag der Jugendsozialarbeit sein?
  • Welche Herausforderungen gibt es in der Umsetzung?
  • Welche Konzepte und Ansätze zur Umsetzung gibt es, und was hat sich bereits als erfolgreich etabliert?
  • Welche Fördermöglichkeiten und Strukturen gibt es, welche werden genutzt und welche sind derzeit im Aufbau?

Es werden verschiedene Praxisbeispiele aus der Demokratie- und Empowermentarbeit mit Jugendlichen vorgestellt. Uns ist sehr daran gelegen einen konstruktiven Austausch zwischen Fachexpertise und Praxis zu ermöglichen und voneinander zu lernen, welche Strategien sich aus den verschiedenen Blickwinkeln als sinnvoll erwiesen haben, welche Erfahrungen die Teilnehmenden gemacht haben und wo möglicherweise gemeinsame Forderungen liegen.
Veranstaltungsausschreibung

Veröffentlichungen

Dokumentation des Fachgesprächs „Inklusives Berufsbildungsgesetz?“, Workshop zur beruflichen Bildung für Jugendliche mit erhöhten Unterstüt-zungsbedarfen

Ende 2017 fand ein paritätisches Fachgespräch statt, das sich der Frage widmete, ob das Berufsbildungsgesetz in seiner jetzigen Form inklusiv ausgerichtet ist und ob die bestehende Rechtslage allen Jugendlichen und jungen Erwachsenen gleichermaßen den Zugang in eine anerkannte Berufsausbildung ermöglicht.

Helmut Landsiedel (Ministerialdirigent a.D. Schleswig-Holstein) widmete sich mit Blick auf die Ausbildungschancen von jungen Menschen mit Behinderungen in seinem Impulsvortrag der Evaluation des Berufsbildungsgesetzes und derer Ergebnisse bzgl. der Inklusion in der beruflichen Bildung). Prof. Dr. Ruth Enggruber (Hochschule Düsseldorf) hat in ihrem Beitrag, ausgehend von dem Inklusionsverständnis in den Leitlinien für die Bildungspolitik der UNESCO, die Bestimmungen des Berufsbildungsgesetzes daraufhin analysiert, ob es bildungsrechtliche Zugangslücken für Jugendliche und junge Erwachsene mit Unterstützungsbedarfen gibt und inwieweit sich ein Regelungsbedarf im BBiG identifizieren lässt.

In der Diskussion wurde deutlich, wie umfangreich die Aufgabe einer inklusiven Umgestaltung der beruflichen Bildung ist und dass die fachliche Debatte fortgeführt werden sollte. Die rechtliche Ebene des Berufsbildungsgesetzes und des Sozialrechtes müssten sowohl getrennt diskutiert, als auch zusammen gedacht werden.

Die Dokumentation dieses Fachgesprächs stellen wir Ihnen hier gerne zur Verfügung.
Dokumentation

Ergebnisbericht Paritätisches Fachgespräch „Assistierte Ausbildung 2018ff? Der Weg von einer guten Idee zu einem wirksamen Förderinstrument unter Berücksichtigung von sehr heterogenen Ausbildungsbedingungen“

Der Paritätische Gesamtverband hatte am 16.01.2018 Landesvertreter/-innen und Expert/-innen aus Wissenschaft und Praxis zu einer Diskussion über die Vorschläge der Bundesagentur zur Weiterentwicklung der Assistierten Ausbildung (AsA) nach § 130 SGB III eingeladen. Die Anwesenden formulierten ihre Erwartungen an ein zukünftiges Instrument der Ausbildungsvorbereitung/-anbahnung und Ausbildungsbegleitung, insbesondere vor dem Hintergrund von landesspezifischen „Sonderprogrammen“ und den Erfahrungen mit den Grenzen der Handhabbarkeit und den Erfolgsmöglichkeiten des aktuellen Fachkonzeptes zur Assistierten Ausbildung nach § 130 SGB III. Anschließend stellte Herr Ulrich Eberle (Fachbereichsleiter für das Aufgabengebiet Förderung/Qualifizierung/ESF und EGF bei der Bundeszentrale für Arbeit in Nürnberg) die Überlegungen der Bundesagentur für Arbeit zur Neuordnung der Instrumente der Ausbildungsvorbereitung und -begleitung und die Weiterentwicklungspläne bezogen auf das Instrument Assistierte Ausbildung vor. In der folgenden Diskussion um „ASA neu“ konnten viele Anregungen und Hinweise gegeben werden, das Fachkonzept der Assistierten Ausbildung doch noch einmal auf neue Füße zu stellen.
Ergebnisbericht

Neuer Film „Dass ich wirklich Mensch bin…“ eingestellt:

Auf unserer Webseite haben wir einen Videokanal zum Thema „Abgehängt oder verschwunden? Schwer zu erreichende junge Menschen“ eröffnet. Hier werden u.a. Anregungen zur Förderung von jungen Menschen, die sich in prekären Lebenskonstellationen befinden und phasenweise von den sozialen Systemen nicht oder nur schwer zu erreichen sind, filmisch vorgestellt.

In dieser Videoclip-Reihe zeigen wir neu einen Kurzfilm „Dass ich wirklich Mensch bin…“, der ausgewählte Lebensberichte von Jugendlichen zum Inhalt hat.

http://www.jugendsozialarbeit-paritaet.de/xd/public/content/index._cGlkPTE4MDg_.html

Der sensible Filmbeitrag lässt drei Jugendliche zu Wort kommen, die über Phasen ihres Lebens berichten, in denen ihr Leben durch Drogen, psychische Erkrankung oder Straftaten dominiert war. Sie berichten anschaulich, welche intensive und vertrauensvolle Unterstützung notwendig war, um ihnen wieder Halt und Mut zu geben, ihr Leben wieder selber zu gestalten.

Der Film wurde von unserer Mitgliedsorganisation Gangway e.V. – Verein für Straßensozialarbeit in unserem Auftrage erstellt. Mitarbeitende von Gangway haben diese drei jungen Erwachsenen in Berlin im Rahmen ihrer Tätigkeit als Straßensozialarbeiter/-innen kennen gelernt.

Veranstaltungen

Filmempfehlung: Eldorado von Markus Imhoof ab dem 26. April im Kino

Filmplakat "ELDORADO"
Eine Paritätische Mitarbeiterin durfte sich den sehr bewegenden Film bereits im Rahmen seiner Weltpremiere auf der Berlinale anschauen und empfiehlt ihn weiter, weil das Thema "Menschlichkeit" leider in der aktuellen Debatte um die Flüchtlings- und Asylpolitik außer Acht gelassen wird.

Den Trailer können Sie hier anschauen, nachfolgend einige Infos.

Markus Imhoof erzählt nach seinem herausragenden und u.a. mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichneten Kinoerfolg MORE THAN HONEY erneut eine sehr persönliche Geschichte, um ein globales Phänomen erfahrbar zu machen. Seine Fragen nach Menschlichkeit und gesellschaftlicher Verantwortung in der heutigen Welt führen ihn zurück zu den Erlebnissen seiner Kindheit und seiner ersten Liebe:

Es ist Winter, die Schweiz ist das neutrale Land inmitten des Zweiten Weltkriegs und Markus Imhoofs Mutter wählt am Güterbahnhof ein italienisches Flüchtlingskind aus, um es aufzupäppeln. Das Mädchen heißt Giovanna – und verändert den Blick, mit dem der kleine Markus die Welt sieht. 70 Jahre später kommen wieder Fremde nach Europa. Markus Imhoof hat Giovanna nie vergessen, hat ihre Spuren verfolgt und in ihrem Land gelebt. Nun geht er an Bord eines Schiffes der italienischen Marine, es ist die Operation „Mare Nostrum“, in deren Verlauf mehr als 100.000 Menschen aus dem Mittelmeer gezogen werden. Mit den Augen des Kindes, das er damals war, spürt er den Fragen nach, die ihn seit jeher umtreiben.

Ostergrüße

Liebe Kollegen und Kolleginnen,

das Team der Jugendsozialarbeit im Paritätischen wünscht Ihnen und Ihren Familien ein schönes und erholsames Osterfest. Wir hoffen, Sie können die Feiertage im Kreise ihrer Familie, mit Freunden und Bekannten verleben. Wir sollten bei dieser Gelegenheit auch an die Menschen denken, die durch Krieg, Gewalt, Hunger und Not von ihren Familien, Freunden und Bekannten getrennt sind. Auch ihnen gelten unsere besten Wünsche,
Ihr Team der Jugendsozialarbeit im Paritätischen

Berlin, 27. März 2018
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Monatsreport 03-18

 
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Neue Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ernannt

Dr. Franziska Giffey
Franziska Giffey wurde 1978 in Frankfurt/Oder geboren. Von 1998 bis 2001 absolvierte sie ein Studium zur Diplom-Verwaltungswirtin an der Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege Berlin (FHVR). Nach Beendigung ihres Studiums zur Diplom-Verwaltungswirtin arbeitete Franziska Giffey von 2001 bis 2002 im Büro des Bezirksbürgermeisters von Treptow-Köpenick (Klaus Ulbricht, SPD) in Berlin. Darauf folgend war sie von 2002 bis 2010 Europabeauftragte des Berliner Bezirks Neukölln.

Neben ihrer Tätigkeit als Europabeauftragte absolvierte Franziska Giffey von 2003 bis 2005 ein Studium zum Master of Arts (M.A.) für Europäisches Verwaltungsmanagement an der Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege Berlin (FHVR). Von 2005 bis 2009 absolvierte Franziska Giffey ein Promotionsstudium im Bereich Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin. Ihre Dissertation verfasste sie zum Thema: „Europas Weg zum Bürger – Die Politik der Europäischen Kommission zur Beteiligung der Zivilgesellschaft“. 2010 wurde sie an der Freien Universität Berlin zum Dr. rer. pol. promoviert. Vom 1. September 2010 bis zum 15. April 2015 war Franziska Giffey Bezirksstadträtin für Bildung, Schule, Kultur und Sport des Bezirks Neukölln von Berlin. Am 15. April 2015 wurde sie von der Bezirksverordnetenversammlung Neukölln zur Bürgermeisterin des Bezirkes Berlin-Neukölln gewählt. Als Bezirksbürgermeisterin war sie seither zugleich Leiterin der Abteilung Finanzen und Wirtschaft.

Franziska Giffey trat 2007 der SPD bei und ist Ortsvereinsmitglied der SPD Hermannstraße. Am 14.03.2018 wurde sie als Bundesfamilienministerin ernannt und vereidigt.

Caren Marks erneut zur Parlamentarischen Staatssekretärin ernannt

Bildnachweis: photothek.net/Imo
Die SPD-Bundestagsabgeordnete Caren Marks wurde erneut zur Parlamentarischen Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ernannt. Frau Marks hat dieses Amt bereits seit 2013 inne und wird nun die neue Bundesministerin Dr. Franziska Giffey unterstützen.

Neuer Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Stefan Zierke, SPD
Stefan Zierke ist am 5. Dezember 1970 in Prenzlau geboren, verheiratet und hat zwei Kinder. Er absolvierte 1987 eine Lehre zum Werkzeugmacher im Armaturenwerk Prenzlau sowie 1991 eine Lehre zum Reiseverkehrskaufmann. 1997 nahm er ein Studium zum Touristikfachwirt an der Industrie- und Handelskammer Berlin auf.

Er ist Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD), Vorstand der SPD-Brandenburg, Unterbezirksvorsitzender der SPD-Uckermark, Mitglied im SPD Ortsverein Prenzlau und in der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Prenzlau.

Juliane Seifert ist neue Staatssekretärin

Amtsübergabe von Dr. Franziska Giffey an Juliane Seifert
Die Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey hat die Funktion der Staatssekretärin am 22. März 2018 an Juliane Seifert übertragen.

Juliane Seifert wurde am 16. Januar 1978 in Kiel geboren. Sie studierte von 1997 bis 2000 an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Neuere und Neueste Geschichte, Alte Geschichte und Politikwissenschaft. Von 2000 bis 2004 setzte sie an der Humboldt-Universität zu Berlin ihre Studien fort, die sie dort mit dem Abschluss Magister Artium beendete.

2005 bis 2006 war Juliane Seifert Büroleiterin der sozialdemokratischen Abgeordneten Katja Mast im Deutschen Bundestag. Von 2006 bis 2011 war sie für den Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Länder als Referentin im Referat „Arbeit, Soziales, Fachkräfte“ tätig.

2011 bis 2013 war Juliane Seifert Referatsleiterin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Demografie in der Vertretung des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund. Von 2013 bis 2016 koordinierte sie das Referat „Politische Planung und gesellschaftliche Analysen“ in der Staatskanzlei des Landes Rheinland-Pfalz.

Am 24. April 2016 wurde sie auf Vorschlag der SPD-Generalsekretärin Katarina Barley vom SPD-Parteivorstand zur Bundesgeschäftsführerin der Partei gewählt.

Ende Oktober 2017 legte Seifert ihr Amt als Bundesgeschäftsführerin nieder.

Fachinformation zum Ländermonitor Berufliche Bildung 2017 der Bertelsmann-Stiftung

Am 13. März 2018 präsentierte die Bertelsmann Stiftung die Ergebnisse des „Ländermonitors berufliche Bildung 2017“ in Berlin.

Frau Prof. Susan Seeber von der Universität Göttingen stellte die zentralen Ergebnisse vor. Die Bundesländer stehen als berufsbildungspolitische Akteure im Fokus des Ländermonitors – in den Berufsschulen im Rahmen der dualen Ausbildung, im Rahmen der schulischen Berufsausbildung und den berufsvorbereitenden Bildungsgängen im Übergangsbereich. Sie werden als sozioökomische Räume gefasst, deren regionale Unterschiede, beeinflusst durch die Wirtschaftslage, demographische Entwicklung und Schulabschlussstruktur bzw. Altersgrenze bei der Berufsschulpflicht sehr groß sind.

Zentrales Problem bleibt die Chancenungleichheit bei der Einmündung in Ausbildung. Die Chancen von Hauptschüler/-innen, einen Ausbildungsplatz im dualen Ausbildungssystem zu erlangen, sinken seit 2007 um durchschnittlich 1 Prozentpunkt pro Jahr. Nur 38 Prozent erhalten eine betriebliche Ausbildung; weitere 10 Prozent beginnen eine vollzeitschulische Ausbildung. Insbesondere ausländische, männliche Jugendliche haben geringe Chancen auf einen Ausbildungsplatz.

Angebote der Agentur für Arbeit gehen insgesamt zurück und die Länder gestalten zunehmend vorrangig den Übergangssektor; hierbei gibt es Unterschiede: Die westlichen Flächenländer, insbesondere Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen, setzen vor allem auf berufsvorbereitende Maßnahmen in beruflichen Schulen, etwa ein- und zweijährige Berufsfachschulen. In den östlichen Flächenländern wurden die berufsschulischen Maßnahmen dagegen reduziert und der Schwerpunkt auf Maßnahmen der Bundesagentur für Arbeit gelegt.

Das Angebot dualer Ausbildungsplätze geht insbesondere in KMU in den ostdeutschen Ländern gravierend zurück („Verlust der Ausbildungsinfrastruktur“). Insgesamt ist ein Ausbau der vollzeitschulischen Ausbildung festzustellen, vor allem in ostdt. Flächenländern, der sich auf Gesundheits-, Pflegeberufe und Erzieherberufe beschränkt. Durch diese Verschiebung auf personenbezogene Dienstleistungsberufe werden schulische Alternativen zu Ausbildungen im dualen System weniger.

Zunehmende Passungsprobleme zwischen Ausbildungsbetrieben und Jugendlichen zeigen sich daran, dass sich der Anteil der Ausbildungsstellen, für die Betriebe keine passenden Bewerber/-innen finden konnten, in allen Bundesländern erhöht hat.

Die Vertragslösungsquote in der Ausbildung ist insgesamt weiterhin leicht gestiegen und insbesondere im Handwerk, in dem 30 Prozent der Verträge vorzeitig gekündigt werden, seit längerem ein Problem. Somit gehen auch die Absolventenquoten zurück. Das Beispiel Hamburg zeigt exemplarisch, dass mehr Unterstützung während der Ausbildung geleistet werden muss. Dort haben sich die Zugangschancen für Hauptschüler/-innen in die betriebliche Ausbildung deutlich erhöht; leicht zeitversetzt zeigt sich jedoch ein Absinken der Absolventenquote.
Schlussfolgerungen und politische Gestaltungsverantwortung – Schlaglichter des abschließenden Podiums & Diskussion
„Die Funktionalität der Marktsteuerung dualer Ausbildung ist in Frage zu stellen: Ausbildung darf kein freies Spiel der Marktsteuerung bleiben, Bildungspolitik und Unternehmen müssen sich verzahnen; so z.B. die schulischen berufsbildenden Angebote und deren Verzahnung mit der betrieblichen Ausbildung stärken, wie in Hamburg und Baden-Württemberg.“ Prof. Susan Seeber, Sofi, Universität Göttingen

„Der Weg mit dem Abschluss einer schulischen Assistenzberufsausbildung in eine duale Ausbildung sollte verbessert werden.“ Prof. Elisabeth Krekel, BiBB

„Der Trend zu vermehrter Auflösung von Ausbildungsverträgen wird offenbar nicht wahrgenommen. Die Heterogenität der jungen Menschen wird in Betrieben immer noch nicht beachtet.“ Harmut Sturm, HIBB Hamburg

„Die Ausbildungsbereitschaft von KMU muss erhöht werden. Sozialpartner, insbesondere Landesausschüsse Berufliche Bildung sollten sich verstärkt für grenzüberschreitende Bildungspartnerschaften und Lernkooperationen einsetzen und die berufliche Bildung systematisieren.“ Thomas Giessler, DGB
Die Zusammenfassung des Ländermonitors berufliche Bildung 2017 und die einzelnen Länderberichte sind hier abrufbar:

https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/laendermonitor-berufliche-bildung/laendermonitor-berufliche-bildung-2017/

Neues aus dem Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit

Veranstaltungsankündigungen der BAG ÖRT und BAG EJSA

Fachgespräch „Demokratie verstehen, Teilhabe ermöglichen, Jugend stärken - Demokratiebildung und Empowerment in der Jugendsozialarbeit“, 16.05.2018

Angesichts der gesellschaftspolitischen Entwicklungen in den letzten drei Jahren erhält die Bedeutung, politische Bildungs- und Partizipationsangebote für benachteiligte junge Menschen zu schaffen, eine neue Dringlichkeit. Rechtpopulistische Meinungen und Überzeugungen haben sich zunehmend einen Weg in die Mitte der Gesellschaft geebnet. Vor allem für junge Menschen, die von verschiedenen Privilegien, Ressourcen und Zugängen ausgeschlossen sind, bieten rechtspopulistische wie extremistische Bewegungen eine vermeintliche Alternative zu ihren bisherigen Versuchen Zugehörigkeit und Anerkennung zu erlangen. Hier stellt sich die Frage, wie es gelingen kann, vor allem diese jungen Menschen für Angebote der politischen Bildung und der Demokratiebildung zu interessieren, zu gewinnen und zu begeistern? Wie kann es darüber hinaus gelingen, diese Jugendlichen in ihrer eigenen Position und Persönlichkeit zu stärken und Wege zu mehr Teilhabe und Selbstbestimmung zu finden, um sie dauerhaft von rechtspopulistischen und extremistischen Ideologien unabhängig zu machen?

Vor diesem Hintergrund laden wir Sie ein, mit Fachexperten/-innen und Praktiker/-innen zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen:

  • Warum sollte Demokratiebildung und Empowerment Auftrag der Jugendsozialarbeit sein?
  • Welche Herausforderungen gibt es in der Umsetzung?
  • Welche Konzepte und Ansätze zur Umsetzung gibt es, und was hat sich bereits als erfolgreich etabliert?
  • Welche Fördermöglichkeiten und Strukturen gibt es, welche werden genutzt und welche sind derzeit im Aufbau?

Es werden verschiedene Praxisbeispiele aus der Demokratie- und Empowermentarbeit mit Jugendlichen vorgestellt. Uns ist sehr daran gelegen einen konstruktiven Austausch zwischen Fachexpertise und Praxis zu ermöglichen und voneinander zu lernen, welche Strategien sich aus den verschiedenen Blickwinkeln als sinnvoll erwiesen haben, welche Erfahrungen die Teilnehmenden gemacht haben und wo möglicherweise gemeinsame Forderungen liegen.
Veranstaltungsausschreibung

Veröffentlichungen

Dokumentation des Fachgesprächs „Inklusives Berufsbildungsgesetz?“, Workshop zur beruflichen Bildung für Jugendliche mit erhöhten Unterstüt-zungsbedarfen

Ende 2017 fand ein paritätisches Fachgespräch statt, das sich der Frage widmete, ob das Berufsbildungsgesetz in seiner jetzigen Form inklusiv ausgerichtet ist und ob die bestehende Rechtslage allen Jugendlichen und jungen Erwachsenen gleichermaßen den Zugang in eine anerkannte Berufsausbildung ermöglicht.

Helmut Landsiedel (Ministerialdirigent a.D. Schleswig-Holstein) widmete sich mit Blick auf die Ausbildungschancen von jungen Menschen mit Behinderungen in seinem Impulsvortrag der Evaluation des Berufsbildungsgesetzes und derer Ergebnisse bzgl. der Inklusion in der beruflichen Bildung). Prof. Dr. Ruth Enggruber (Hochschule Düsseldorf) hat in ihrem Beitrag, ausgehend von dem Inklusionsverständnis in den Leitlinien für die Bildungspolitik der UNESCO, die Bestimmungen des Berufsbildungsgesetzes daraufhin analysiert, ob es bildungsrechtliche Zugangslücken für Jugendliche und junge Erwachsene mit Unterstützungsbedarfen gibt und inwieweit sich ein Regelungsbedarf im BBiG identifizieren lässt.

In der Diskussion wurde deutlich, wie umfangreich die Aufgabe einer inklusiven Umgestaltung der beruflichen Bildung ist und dass die fachliche Debatte fortgeführt werden sollte. Die rechtliche Ebene des Berufsbildungsgesetzes und des Sozialrechtes müssten sowohl getrennt diskutiert, als auch zusammen gedacht werden.

Die Dokumentation dieses Fachgesprächs stellen wir Ihnen hier gerne zur Verfügung.
Dokumentation

Ergebnisbericht Paritätisches Fachgespräch „Assistierte Ausbildung 2018ff? Der Weg von einer guten Idee zu einem wirksamen Förderinstrument unter Berücksichtigung von sehr heterogenen Ausbildungsbedingungen“

Der Paritätische Gesamtverband hatte am 16.01.2018 Landesvertreter/-innen und Expert/-innen aus Wissenschaft und Praxis zu einer Diskussion über die Vorschläge der Bundesagentur zur Weiterentwicklung der Assistierten Ausbildung (AsA) nach § 130 SGB III eingeladen. Die Anwesenden formulierten ihre Erwartungen an ein zukünftiges Instrument der Ausbildungsvorbereitung/-anbahnung und Ausbildungsbegleitung, insbesondere vor dem Hintergrund von landesspezifischen „Sonderprogrammen“ und den Erfahrungen mit den Grenzen der Handhabbarkeit und den Erfolgsmöglichkeiten des aktuellen Fachkonzeptes zur Assistierten Ausbildung nach § 130 SGB III. Anschließend stellte Herr Ulrich Eberle (Fachbereichsleiter für das Aufgabengebiet Förderung/Qualifizierung/ESF und EGF bei der Bundeszentrale für Arbeit in Nürnberg) die Überlegungen der Bundesagentur für Arbeit zur Neuordnung der Instrumente der Ausbildungsvorbereitung und -begleitung und die Weiterentwicklungspläne bezogen auf das Instrument Assistierte Ausbildung vor. In der folgenden Diskussion um „ASA neu“ konnten viele Anregungen und Hinweise gegeben werden, das Fachkonzept der Assistierten Ausbildung doch noch einmal auf neue Füße zu stellen.
Ergebnisbericht

Neuer Film „Dass ich wirklich Mensch bin…“ eingestellt:

Auf unserer Webseite haben wir einen Videokanal zum Thema „Abgehängt oder verschwunden? Schwer zu erreichende junge Menschen“ eröffnet. Hier werden u.a. Anregungen zur Förderung von jungen Menschen, die sich in prekären Lebenskonstellationen befinden und phasenweise von den sozialen Systemen nicht oder nur schwer zu erreichen sind, filmisch vorgestellt.

In dieser Videoclip-Reihe zeigen wir neu einen Kurzfilm „Dass ich wirklich Mensch bin…“, der ausgewählte Lebensberichte von Jugendlichen zum Inhalt hat.

http://www.jugendsozialarbeit-paritaet.de/xd/public/content/index._cGlkPTE4MDg_.html

Der sensible Filmbeitrag lässt drei Jugendliche zu Wort kommen, die über Phasen ihres Lebens berichten, in denen ihr Leben durch Drogen, psychische Erkrankung oder Straftaten dominiert war. Sie berichten anschaulich, welche intensive und vertrauensvolle Unterstützung notwendig war, um ihnen wieder Halt und Mut zu geben, ihr Leben wieder selber zu gestalten.

Der Film wurde von unserer Mitgliedsorganisation Gangway e.V. – Verein für Straßensozialarbeit in unserem Auftrage erstellt. Mitarbeitende von Gangway haben diese drei jungen Erwachsenen in Berlin im Rahmen ihrer Tätigkeit als Straßensozialarbeiter/-innen kennen gelernt.

Veranstaltungen

Filmempfehlung: Eldorado von Markus Imhoof ab dem 26. April im Kino

Filmplakat "ELDORADO"
Eine Paritätische Mitarbeiterin durfte sich den sehr bewegenden Film bereits im Rahmen seiner Weltpremiere auf der Berlinale anschauen und empfiehlt ihn weiter, weil das Thema "Menschlichkeit" leider in der aktuellen Debatte um die Flüchtlings- und Asylpolitik außer Acht gelassen wird.

Den Trailer können Sie hier anschauen, nachfolgend einige Infos.

Markus Imhoof erzählt nach seinem herausragenden und u.a. mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichneten Kinoerfolg MORE THAN HONEY erneut eine sehr persönliche Geschichte, um ein globales Phänomen erfahrbar zu machen. Seine Fragen nach Menschlichkeit und gesellschaftlicher Verantwortung in der heutigen Welt führen ihn zurück zu den Erlebnissen seiner Kindheit und seiner ersten Liebe:

Es ist Winter, die Schweiz ist das neutrale Land inmitten des Zweiten Weltkriegs und Markus Imhoofs Mutter wählt am Güterbahnhof ein italienisches Flüchtlingskind aus, um es aufzupäppeln. Das Mädchen heißt Giovanna – und verändert den Blick, mit dem der kleine Markus die Welt sieht. 70 Jahre später kommen wieder Fremde nach Europa. Markus Imhoof hat Giovanna nie vergessen, hat ihre Spuren verfolgt und in ihrem Land gelebt. Nun geht er an Bord eines Schiffes der italienischen Marine, es ist die Operation „Mare Nostrum“, in deren Verlauf mehr als 100.000 Menschen aus dem Mittelmeer gezogen werden. Mit den Augen des Kindes, das er damals war, spürt er den Fragen nach, die ihn seit jeher umtreiben.

Ostergrüße

Liebe Kollegen und Kolleginnen,

das Team der Jugendsozialarbeit im Paritätischen wünscht Ihnen und Ihren Familien ein schönes und erholsames Osterfest. Wir hoffen, Sie können die Feiertage im Kreise ihrer Familie, mit Freunden und Bekannten verleben. Wir sollten bei dieser Gelegenheit auch an die Menschen denken, die durch Krieg, Gewalt, Hunger und Not von ihren Familien, Freunden und Bekannten getrennt sind. Auch ihnen gelten unsere besten Wünsche,
Ihr Team der Jugendsozialarbeit im Paritätischen

Berlin, 27. März 2018
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