Zwischenruf: Plädoyer für eine genderbewusste Ausbildungsförderung

In diesen Wochen beginnen wieder rund 700.000 junge Menschen in Deutschland eine betriebliche oder schulische Berufsausbildung.

Etwa zwei Drittel von ihnen münden in eine duale Berufsausbildung, ein Drittel in eine schulische Ausbildung ein. Bei den vollzeitschulischen Berufsausbildungen ist jede vierte Ausbildung im Gesundheits-, Erziehungs- und Sozialwesen. Der Bereich ist damit besonders stark vertreten.

Auffallend ist allerdings, dass der Anteil der jungen Frauen an den neu aufgenommenen dualen Berufsausbildungen sinkt. Bei den schulischen Berufsausbildungen im Gesundheits-, Erziehungs- und Sozialbereich sind hingegen die Frauen besonders stark vertreten.

Was aber heißt das für die Ausbildungsförderung von jungen Frauen, wenn sich unterstützende Maßnahmen zur Erleichterung der Ausbildung, zur schulischen und sozialpädagogischen Hilfestellung, zur Unterstützung der beteiligten Betriebe ausschließlich auf die betrieblichen Ausbildungsverhältnisse beziehen, wenn nach dem Motto verfahren wird: "Duale Ausbildung hat Vorfahrt"?

Lesen Sie hierzu unseren aktuellen Zwischenruf. Darin wird ein bildungspolitisches Umdenken in der Berufsausbildung gefordert.

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