Paritätischer Gesamtverband legt Konzept für eine Neuausrichtung der Grundsicherung für Arbeitslose vor

Hartz IV ist in die Diskussion geraten. Neu ist die vielfache Kritik an Hartz IV nicht. Doch war es im parlamentarischen Raum bisher mehr oder weniger ausschließlich der Opposition vorbehalten, sie vorzutragen. Die Blöcke von Befürwortern und Kritiker standen sich dabei in den letzten Jahren genauso unversöhnlich wie geschlossen und unverrückbar gegenüber. Dies betraf auch die wichtige Frage der Bemessung und der Höhe der Regelsätze.

Um die fachliche und politische Diskussion weiter voranzutreiben, hat der Paritätische Ende April 2018 ein umfassendes Konzept für eine menschenwürdige Neuausrichtung der Grundsicherung für Arbeitslose sowie eine aktuelle Expertise zur Höhe der Regelbedarfe veröffentlicht.

Nötig ist ein Paradigmenwechsel, der mit dem negativen Menschenbild bricht, das dem System Hartz IV zu Grunde liegt. Der Respekt und die Würde des Menschen sollen ins Zentrum des Hilfe- und Unterstützungssystems für Arbeitslose rücken. Dazu finden sich im Konzept elf konkrete Vorschläge, unter anderem zur Stärkung der Arbeitslosenversicherung, zu einem armutsfesten Grundsicherungsniveau und zum Aufbau eines Hilfe- statt Sanktionssystems.

Das Konzept und eine Expertise zum Thema finden Sie in der Anlage.


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