Nachteilsausgleich in der beruflichen Ausbildung: Was für wen, wann und wie?

Dokumentation einer Denkwerkstatt. Die Veranstaltung fand am 12. April 2018 in Berlin statt.

Für Jugendliche und junge Erwachsene mit erschwerten Startbedingungen am Übergang Schule-Beruf besteht, wenn ihnen der Weg in eine anerkannte duale Ausbildung oder in eine vollzeitschulische Ausbildung gelungen ist, zu häufig das Risiko im Verlauf der Ausbildung, im Berufsschulunterricht und in den Prüfungen zu scheitern. Damit die Ausbildung gelingen kann und Abbrüche vermieden werden, sind die Hindernisse und Barrieren in den Rahmenbedingungen bzw. im Ordnungsrahmen der Ausbildung und mögliche Lösungen genauer in den Blick zu nehmen.

Der Nachteilsausgleich ist ein wichtiges Instrument, um den Weg in und durch eine inklusive Berufsausbildung zu bereiten. Die Regelungen zum Nachteilsausgleich sind im Berufsbildungsgesetz (§ 65 BBiG) und in der Handwerksordnung (§ 42l HwO) sowie in den Schulgesetzen der Länder verankert.

Der Paritätische Wohlfahrtsverband - Gesamtverband hat am 12. April 2018 Fachleute aus der beruflichen und (berufs-)schulischen Bildung, Ausbildungsförderung oder -begleitung und von Kammern und Betrieben zu einer Denkwerkstatt eingeladen, um sich näher mit diesem Instrument zu beschäftigen. Die dokumentierten Diskussionsstränge und Ergebnisse der Denkwerkstatt informieren über die mit Nachteilsausgleich in der Ausbildung verbundenen Möglichkeiten und bieten eine kritische Analyse der Gelingensbedingungen in der Praxis. Sie sollen Impulse zum Weiterdenken für ein gelingendes inklusives Ausbildungssystem setzen.


Unsere nächste Veranstaltung

20.11.2018 09:30
in Kooperation mit dem Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands e.V. (CJD) und mit der LAG Mädchenpolitik Baden-Württemberg, am 20. November 2018 in Stuttgart.
 Ort: Jugendherberge Stuttgart International