Digitalisierung und Schulsozialarbeit auf der „didacta“

Auf der diesjährigen „didacta“ stand u.a. das Thema „Digitalisierung und Schule“ im Fokus. Wenn der Bundesrat in seiner Sitzung am 15. März 2019 den im Bundestag zugestimmten Vorschlag zum Digitalpakt annimmt, soll es aus Sicht des Bundesministeriums für Bildung und Forschung mit der praktischen Umsetzung schnell gehen.

Auf der Bildungsmesse wurden daher Chancen und Herausforderungen des Digitalpaktes diskutiert. Dabei wurde die Diskrepanz zwischen der Anschaffung von Hard- und Software und deren Anbindung an ein schnelles Internet einerseits und der fachlichen Kompetenz von vermittelnden Lehrkräften im medienpädagogischen und -ethischen Bereich andererseits durchaus deutlich. Aus Sicht der Fort- und Weiterbildung wie auch des dbb müssten Lehrerinnen und Lehrer in erster Linie gut qualifiziert sein – nicht nur, um digitale Medien zu nutzen, sondern auch, um über die dahinterstehenden Algorithmen und Geschäftsmodelle zu informieren. Dafür benötigten sie zeitliche Anteile, sowohl für die Qualifizierung als auch für die Vermittlung im Unterricht. Auch dafür sollten die Mittel aus dem Digitalpakt genutzt werden. Die Anschaffung von Technik wurde in diesem Zusammenhang als zweitrangig angesehen.
 
Der Bereich „Schulsozialarbeit“ wurde nicht nur an verschiedenen Messeständen, sondern beispielsweise auch in einem Workshop von der GEW thematisiert. Unter der Überschrift „Der Wert der Schulsozialarbeit“ wurden aktuelle Entwicklungen im Hinblick auf die anstehende Tarifrunde dargestellt und diskutiert.
 
Die nächste „didacta“ findet vom 24. bis 28. März 2020 in Stuttgart statt.


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