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Wer wird was? Warum? Fachgespräch zu klischee- und diskriminierungsfreier Berufsorientierung

Wie diskriminierungsfrei und bedarfsgerecht ist Berufsorientierung?

 

Dieser Fragestellung hat sich der Paritätische Gesamtverband im Rahmen eines Fachgesprächs am 26. November 2019 in Berlin gewidmet.

 

In einer ausgewählten Runde von Expert*innen wurde beispielhaft diskutiert, inwieweit die Bedarfe junger Migrant*innen, junger Menschen, die von Behinderung betroffen oder bedroht sind sowie queerer Jugendlicher in den derzeitigen Unterstützungsstrukturen berücksichtigt werden.

Vertreter*innen aus der Praxis, Verwaltung, von Verbänden und der Arbeitnehmer*innenseite tauschten sich intensiv zu Gelingensbedingungen und Herausforderungen klischee- und diskriminierungsfreier Berufsorientierung aus. Träger und Vereine, die mit den genannten Zielgruppen arbeiten, aber auch Vertreter*innen von Schule, der Bundesagentur für Arbeit sowie der IHK stellten ihre konkreten Ansätze und Konzepte zur beruflichen Orientierung zum Austausch. Vielfalt und Qualität der Angebote konnten damit einem Praxisabgleich unterzogen und gegenseitige Impulse für die Weiterentwicklung und bedarfsgerechte Umsetzung aufgenommen werden. Für einige Teilnehmende überraschend waren die Schnittmengen an besonderen Bewältigungsherausforderungen und Barrieren, die den Zugang der jeweiligen Gruppen zu Berufswahlentscheidung und einem gelingenden Einstieg in Ausbildung und Erwerbsleben einen.

Die Ergebnisse bieten zahlreiche Anknüpfungsmöglichkeiten für eine vertiefte Befassung aus Sicht der Jugendsozialarbeit und werden im Paritätischen Gesamtverband entsprechend weiterbearbeitet.