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Auch der Bundesrat fordert eine fachliche Weiterentwicklung des Instruments "Assistierte Ausbildung"

Erfreulicherweise hat auch der Bundesrat eine Weiterentwicklung des Fachkonzeptes zur Assistierten Ausbildung gefordert. Auf Initiative der Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg haben alle Länder in der Bundesratssitzung am 27.04.2018 nicht nur der Verlängerung des § 130 SGB III um weitere zwei Jahrgänge zugestimmt, sondern auch Hinweise zur Weiterentwicklung des Instrumentes gegeben. Diese Hinweise unterstützen die Ergebnisse der Paritätischen Fachgespräche zur Weiterentwicklung des Fachkonzeptes, an dem die Bundesländer beteiligt waren, und entsprechen im Kern dem Paritätischen Positionspapier vom 17.01.2017.

Die Dokumentation der letzten beiden Paritätischen Fachgespräche/Workshops (3/2017 und 1/2018) und das Paritätische Positionspapier zur Weiterentwicklung der Assistierten Ausbildung vom 17.01.2017 finden Sie im Anhang.

Verbesserungsbedarf sehen die Länder in der Zukunft insbesondere bei der Definition der Zielgruppe der Assistierten Ausbildung und schlagen eine Erweiterung vor. Außerdem solle sich die Unterstützungsdauer und -intensität nach dem individuellen Bedarf richten. Darüber hinaus plädiert der Bundesrat dafür, in Bedarfsfällen einen niedrigschwelligen Zugang zu ermöglichen und das Instrument bei allen Berufsausbildungen einzusetzen.

Die Stellungnahme des Bundesrates "Entwurf eines Gesetzes zur Verlängerung befristeter Regelungen im Arbeitsförderungsrecht und zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2016/2102 über den barrierefreien Zugang zu den Websites und mobilen Anwendungen öffentlicher Stellen" finden Sie ebenfalls im Anhang.