Claudia Linsel: Neue Referentin im Referat Jugendsozialarbeit/Schule stellt sich vor

Mit dem Jahreswechsel hat der Paritätische einen Wechsel bei der Referatsbesetzung im Bereich Jugendsozialarbeit und Schule vollzogen. Diese Neubesetzung ist notwendig geworden, weil Juliane Meinhold das Referat Jugendhilfe übernommen und damit die Nachfolge von Norbert Struck angetreten hat.

Liebe Kolleg*innen,
 
das Themengebiet "Jugendsozialarbeit und Schule" ist über die Diskussionen um den Ausbau von Ganztagsangeboten und inklusiven Ansätzen an Schulen in den vergangenen Jahren stärker in den Fokus gerückt. Methoden, Ansätze und vor allem das Selbstverständnis von Jugendsozialarbeit in diesem Zusammenhang zu behaupten, bleibt dennoch eine Herausforderung. Die Verzahnung zu anderen Feldern der außerschulischen Bildung und sozialraumorientierten Ansätzen sowie der zielgruppenspezifische Ansatz, immer vor dem Hintergrund der im SGB VIII beschriebenen Zuständigkeiten, machen dieses Arbeitsgebiet besonders spannend für mich. Daher freue ich mich auf meine neue Aufgabe als Referentin für Jugendsozialarbeit und Schule im Paritätischen Gesamtverband. Meine gesamte berufliche Laufbahn weist inhaltlich große Schnittmengen zu den Themen der Jugendsozialarbeit auf. Beim DGB Thüringen war ich vier Jahre für Jugendarbeit und berufliche Bildung zuständig. Anschließend verantwortete ich sieben Jahre verschiedene Themengebiete bei der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe - AGJ, u.a. das Arbeitsfeld "Jugend, Bildung, Beruf". Seit 2013 konnte ich meine vorherigen Erfahrungen beim Paritätischen Gesamtverband als Referentin für die Umsetzung des Bundesprogrammes "Kultur macht stark" einbringen.

Sie erreichen mich, per E-Mail unter Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailjsa-schule(at)paritaet.org sowie telefonisch 030 – 24636-436.

Auf gute Zusammenarbeit!
Claudia Linsel


Unsere nächste Veranstaltung

05.09.2019 06.09.2019
Rund 43 % der Schüler*innen in Deutschland zwischen 10-18 Jahren sind oft bis sehr oft „gestresst“ (IFT Nord 2017). Auch Stress-Symptome scheinen zuzunehmen (Ravens-Sieberer/Klasen 2014). Seit der Ottawa-Charta der WHO (1986), die einen Paradigmenwechsel schulischer Gesundheitserziehung eingeläutet hat, haben Schulen (als Lern- & Lebensort) den Auftrag Gesundheitsförderung zu leisten. Das wirft die Frage auf: Wie kann der Lern- & Lebensort Schule eine gesunde psychische und physische Entwicklung von jungen Menschen fördern?