Arbeitshilfe: Inklusive Wege in Ausbildung?! Junge Menschen mit Behinderungen am Übergang Schule-Beruf

Für die Umsetzung inklusiver beruflicher Bildungswege junger Menschen mit Behinderungen ist ein breites Handlungswissen über die komplexen Strukturen der beruflichen Bildung und des betreffenden Sozialrechts grundlegend. Der Paritätische Gesamtverband hat dazu 2017 eine Arbeitshilfe „Inklusive Wege in Ausbildung?!“ veröffentlicht. Die Arbeitshilfe informiert über die Regelungen und Förderangebote am Übergang Schule-Beruf: von der beruflichen Orientierung, der Berufsvorbereitung bis in die Ausbildung und alternative Beschäftigungsmöglichkeiten im Regelsystem und Sondersystem.

Ergänzend zu diesem Überblick bietet die aktuelle Veröffentlichung Einblicke in die Situation junger Menschen mit Behinderungen am Übergang Schule-Beruf. Anhand von Fallbeispielen werden individuelle Wege nach Verlassen der Schule geschildert und verschiedene Ausbildungsregelungen und Maßnahmen in ihrer Umsetzung nachgezeichnet. Quer durch die Fallbeispiele wird deutlich: Individuelle Begleitung und Assistenz, passgenaue, flexible Förderung und durchlässige Strukturen sind entscheidende Grundbedingungen für erfolgreiche Inklusion – egal, ob in der regulären, in der reha-spezifischen Ausbildungsförderung im dualen System oder in der schulischen Ausbildung.


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05.09.2019 06.09.2019
Rund 43 % der Schüler*innen in Deutschland zwischen 10-18 Jahren sind oft bis sehr oft „gestresst“ (IFT Nord 2017). Auch Stress-Symptome scheinen zuzunehmen (Ravens-Sieberer/Klasen 2014). Seit der Ottawa-Charta der WHO (1986), die einen Paradigmenwechsel schulischer Gesundheitserziehung eingeläutet hat, haben Schulen (als Lern- & Lebensort) den Auftrag Gesundheitsförderung zu leisten. Das wirft die Frage auf: Wie kann der Lern- & Lebensort Schule eine gesunde psychische und physische Entwicklung von jungen Menschen fördern?